3. März 2017

Anfrage 17/SVV/0222: Auftritt Museen in sozialen Netzwerken

Es war in den Medien nachzulesen, dass das Potsdam-Museum und das Naturkundemuseum vorerst keinen eigenen Auftritt in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter bekommen.
Das Aufsetzen eigener Seiten ist derzeit nicht in Planung, da zunächst der Facebook-Auftritt der Stadt evaluiert wird, so die Verlautbarung aus der Stadt.
Immer mehr Menschen suchen gezielt bei Facebook oder Twitter nach den Locations, betrachten Angebote und Bewertungen und kommen niederschwellig in Kontakt mit diesen Einrichtungen.


Ich frage den Oberbürgermeister:


1. Warum dürfen die Biosphäre und die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße eine Facebook-Seite haben?


2. Finden Sie es nicht rückschrittlich, wenn sich eigenständige Akteure der Stadt nicht selbst in den sozialen Medien vermarkten können – zumal es kostenneutral für die Stadt und für Museen in anderen Städten und ihre Museen wie Rostock, Halle, Düsseldorf und Stuttgart alltäglich ist?

3. Werden die Potenziale einer eigenständigen Vermarktung nicht erkannt?


4. Ist eine direkte, dezentrale Vermarktung nicht sinnvoller als eine zentrale, bei der die Protagonisten nicht selbst agieren können?

5. Wann ist mit den Ergebnissen der Evaluation der städtische Facebook-Seite zu rechnen und mit wem werden diese diskutiert?