9. März 2017

Anfrage 17/SVV/0244: Seesportclub Potsdam

Der Seesportclub Potsdam steht vor dem Aus. Die Schlösserstiftung hat die Beendigung des Pachtvertrages für das Gelände im Babelsberger Park zum Jahresende bekräftigt. Auf dem Gelände des Clubs wollen die Stadtwerke ein neues Strandbad bauen. Nach eigener Darstellung ist die Stadt nicht verpflichtet, im Falle der Räumung eine Ersatzsportstätte für den Seesportclub bereit zu stellen. Das habe eine „vertiefende juristische Prüfung zur Anwendbarkeit des Sportfördergesetzes“ ergeben. In der Antwort auf meine Frage 16/SVV/0455 schrieben Sie: "Alternative Standorte wurden stadtweit geprüft. Leider konnte kein alternativer Standort gefunden werden."

 

Ich frage den Oberbürgermeister:

1. Welche Stadtorte wurden geprüft und warum kommen diese als Ersatzstandorte nicht in Frage?

2. Wurde auch das Gelände des „Seekrug“ geprüft?

3. Wenn ja, warum wurde das weitläufige und städtische Gelände nicht für geeignet befunden?

4. Wenn nein, warum nicht?

5. Wer soll die Million Euro für die Verlegung des Strandbades inklusive der Beräumung von Flächen, Verlegung von Spielgerät und Ersatzbauten zahlen?