13. September 2017

Antrag 17/SVV/0623 (33. SVV): ÖPNV-Anbindung nördl. Ortsteile

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird gebeten, in Gesprächen mit dem ViP auf eine deutliche Verbesserung der Anbindung der nördlichen Ortsteile an den ÖPNV hinzuwirken.

Grundlage der Gespräche sollen folgende konkrete Forderungen sein:

 

-       Beibehaltung des mindestens 30-Minuten-Taktes der Buslinie 609 vom Upstall zum  Campus Jungfernsee bis 21:30 Uhr

-       Anbindung des aus Spandau kommenden Busses 638 in Bassewitz an den Bus 609 nach Fahrland auch nach 18:30 Uhr

-       Abfahrt des  ersten Busses an Sonnabenden und Sonntagen in Fahrland bereits um 5:18 Uhr (bisher 6:18 Uhr)

-       Verringerung der Taktzeit des Busses 609 von 20 auf 10 Minuten in den Zeiten von 6:30 Uhr bis 8:30 Uhr und von 15:00 Uhr bis 18 Uhr

-       Verlängerung der Buslinie 609 vor allem zu den Hauptverkehrszeiten, aber auch in den Randzeiten, hier vor allem in den Abendstunden, mindestens aller 30 Minuten über den Upstall in das Dorf Fahrland, zu der Schule in Fahrland, in das Windmühlenviertel in Fahrland sowie nach Satzkorn und Kartzow

-       Anbindung des Busses 609 an den Bahnhof Marquardt

-       Ausweitung der Hauptverkehrszeiten, da der Bus in den Nebenzeiten aller 30 Minuten und abends nur aller 60 Minuten fährt

-       Überarbeitung der Taktzeiten am Wochenende, um eine zeitliche Anbindung an die Tram zu erreichen (von bisher 30 Minuten auf 20 Minuten statt einer unübersichtlichen 20 -40 Minuten Regelung)

 

Begründung:

Die bestehenden ÖPNV-Verbindungen werden dem tatsächlichen Bedarf der im Potsdamer Norden Wohnenden nicht mehr gerecht. Es muss sowohl eine bessere Koordinierung der Buslinien unter einander als auch der Fahrpläne von Bus und Bahn und eine Überprüfung der Taktzeiten erfolgen.

Dem Arbeits-und Lebensrhythmus angepasste Angebote sind unabdingbar

Ein weiteres Problem ist die Anbindung der nördlichen Ortsteile vor allem in den Abendstunden und an den Wochenenden.

Ein attraktives ÖPNV-Angebot ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass  Bürgerinnen und Bürger anstatt des Autos Bus und Bahn nutzen.

Dem Arbeits- und Lebensrhythmus der Bürgerinnen und Bürger angepasste Angebote sind dafür unabdingbar.

Die dringend notwendigen Veränderungen sollen mit dem bevorstehenden Fahrplanwechsel noch in diesem Jahr erreicht werden.