17. Juni 2011 Anita Tack, Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

Sicherheit am Forschungsreaktor muss gewährleistet werden

Zu den jüngsten Berichten über angebliche Sicherheitsmängel am Forschungsreaktor in Wannsee erklärt die Potsdamer Landtagsabgeordnete und Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Anita Tack (DIE LINKE):

Sicherheit am Forschungsreaktor muss gewährleistet werden

Angesichts der u.a. in der Kontraste-Sendung in die Öffentlichkeit gebrachten angeblichen Sicherheitsmängel am Forschungsreaktor Wannsee will ich darauf hinweisen, dass sowohl meine Berliner Amtskollegin, Senatorin Katrin Lompscher, als zuständige Aufsichtsbehörde wie auch die Kommission für Reaktorsicherheit alles dafür tun, dass für die Bevölkerung Sicherheit besteht.
Seit vergangenem Herbst ist der Reaktor für planmäßige Wartungsarbeiten abgeschaltet. In diesem Rahmen werden auch die nötigen Reparaturarbeiten, u.a. die Beseitigung des Risses, der aber zu keiner Zeit nach Angaben der Aufsichtsbehörde sicherheitsrelevant war, durchgeführt. Auch der entsprechende Materialeinsatz entsprechend der technischen Vorschriften wird dabei geprüft. Und es steht fest, dass der Reaktor vor einer Wiederinbetriebnahme dem „Stresstest“ unterzogen wird. Wann der Reaktor wieder in Betrieb geht, ist daher noch völlig offen.