14. August 2013

Bezahlbare Mieten für alle! Gegen die Verdrängung ärmerer Mieterinnen und Mieter!

DIE LINKE. Potsdam kritisiert die Entwicklung der Mieten und fordert politische Maßnahmen für die Mieterinnen und Mieter.

„Fast überall in Deutschland steigen die Mieten. In Städten wie München, Hamburg aber auch in Potsdam und dem Berliner Umland sind die Mieten in den vergangenen fünf Jahren exorbitant gestiegen. Wohnen in den Innenstädten können sich nur noch Besserverdienende leisten. DIE LINKE fordert den Stopp der Mietpreisexplosion durch eine echte Mietpreisbremse“ erklärt Norbert Müller, Direktkandidat zu den Bundestagswahlen.  

DIE LINKE fordert das Verbot von Mieterhöhungen bei Neuvermietung. Kommunen müssen zudem die Möglichkeit bekommen, die Mieten zu deckeln und so Preisexplosionen zu stoppen. Mieterinnen und Mieter dürfen nicht bei Maklergebühren zur Kasse gebeten werden. Spekulationen mit Wohnraum muss unterbunden und nicht weiter steuerlich begünstigt werden. 
 
Norbert Müller weiter: „Die Ärmsten trifft es immer zuerst. Daher brauchen wir dringend einen neuen sozialen Wohnungsbau von mindestens 150.000 Sozialwohnungen jährlich.“ Weiterhin fordert Norbert Müller dass Zwangsräumungen und Zwangsumzüge von Hartz IV-Beziehenden verboten werden und Heizkosten wieder im Wohngeld enthalten sein müssen. „DIE LINKE möchte eine soziale Stadtentwicklung mit lebendig durchmischten Quartieren und keine Ghettos für Reiche“ so Norbert Müller.
 
DIE LINKE.Potsdam und Norbert Müller rufen zur Teilnahme an der Demo „Die Stadt sind wir alle!“ am 17.8. in Potsdam auf. Treffpunkt ist 16.00 Uhr am Platz der Einheit. Gegen hohe Mieten, gegen Verarmung und Verdrängung, für eine Stadt für alle!