23. Februar 2018 Martina Trauth, OB Kandidatin

Bürgerbeteiligung schafft mehr Akzeptanz

Vom Szenario-Workshop zur Zukunft der Kreativszene in der Potsdamer Mitte wurde der gewählte  Beteiligungsrat der Stadt als Beobachter ausgeschlossen. Das sei kein gutes Signal, erklärt Martina Trauth, die parteilose OB-Kandidatin der LINKEN.   

"Der Beteiligungsrat soll das Büro für Bürgerbeteiligung beraten und bei der konzeptionellen  Weiterentwicklung der Bürgerbeteiligung helfen. Gerade bei so wichtigen Prozessen wie der Diskussion um  die Zukunft des Rechenzentrums muss er zum festen Bestandteil stadtpolitischer Prozesse werden. Ihn als  Beobachter des Szenario-Workshops auszuschließen, ist kontraproduktiv.  

Ich bin der Überzeugung, dass gut strukturierte und in ihren Ergebnissen ernst genommene Beteiligungsverfahren zu besseren Ergebnissen und mehr Akzeptanz in der Stadtentwicklung führen. Diese Überzeugung muss in allen Köpfen ankommen! Dann kann in Potsdam eine echte Kultur der Bürger*innenbeteiligung gelebt und umgesetzt werden. Dann ist Bürger*innenbeteiligung kein notwendiges  Übel, sondern ein sinnvoller Gestaltungsprozess im Dialog auf Augenhöhe zwischen Bürger*innen, Verwaltung und Politik. Das wird mir als Oberbürgermeisterin ein zentrales Anliegen sein!"