Das Werkstattverfahren zum Standort des Bades neigt sich dem Ende zu. Es gab Kritik von verschiedenen Stellen an dem Verfahren. Man kann die Art und Weise des Verfahrens kritisieren. Man kann Jakobs´ permanenten Versuch der Beeinflussung kritisieren. Man kann die Politisierung des Verfahrens verurteilen. Aber, man kann und darf das Verfahren nicht vor Beendigung für gescheitert erklären, so wie es leider von verschiedenen Seiten geschehen ist.
Bürgerschaft, Verwaltung und Politik begaben sich gemeinsam auf die Suche nach Alternativen – das ist neu, und das sollte nach Abschluss ausgewertet, qualifiziert und weitergeführt werden. Eine Bürgerkommune wirklich zu leben ist ein hoher Anspruch, bei dem am Anfang Fehler passieren, aus denen wir die Chance haben zu lernen.
So kurz vor dem Ende des Verfahrens sollten die Vertreter aller politischen Parteien sich in Geduld üben und die letzten Runden abwarten. All zu viel politisches Gezänk lässt die Motivation der Bürger und ihren Willen zur Beteiligung schwinden. Die Gefahr, dass sich die Bürger zurückziehen ist vorhanden. Es dürfte im Interesse aller sein, dass das Projekt von vielen getragen wird. Nur so gelangen wir zu einer Entscheidung, die im Sinne der Allgemeinheit ist und Akzeptanz in der Potsdamer Gesellschaft findet. Für diese Beteiligung aller im Sinne der Allgemeinheit, aber auch für eine faire Chance für das Verfahren und aller am Verfahren Beteiligten steht die Potsdamer LINKE.
Sascha Krämer; Kreisvorsitzender