25. April 2018

Garnisonkirche: Stiftung sollte jetzt einlenken!

Die Stiftung Garnisonkirche ist mit den Bauarbeiten am Turm in Verzug geraten. Gestern wurde bekannt, dass sie deshalb einen neuen Bauantrag gestellt hat, um weitere 7 Jahre Bauzeit vorsorglich zu sichern.

Die überparteiliche OB-Kandidatin der LINKEN, Martina Trauth meint dazu: Es wäre ein guter Moment für die Stiftung, jetzt innezuhalten und ihre Pläne und ihr Vorgehen zu überdenken. Es gibt ganz offenkundig keinen Grund, eine Verlängerung der Mietverträge für die Künstlerinnen und Künstler im Rechenzentrum bis mindestens 2023 zu blockieren, wenn nicht einmal sicher ist, ob der Turm bis dahin steht. Die Ergebnisse des Szenario-Workshops zum Kunst- und Kreativzentrum in der Mitte haben deutlich gezeigt, wie groß der Bedarf ist. Und hier herrschte bei allen Teilnehmenden - auch aus der Stiftung - ja große Einigkeit. Jetzt bestünde die Möglichkeit, eine Lösung zu finden, die allen Beteiligten gerecht wird. Die Stiftung sollte nun einlenken und auf die Stadt und die Künstler zugehen.

Ich hoffe, dass der Oberbürgermeister sich im Kuratorium der Stiftung in diesem Sinne stark macht und die Stadt im anstehenden neuen Genehmigungsverfahren ihre auch durch Stadtverordnetenbeschlüsse gestützte Position klar vertritt.