1. September 2017 Anita Tack, MdL

Geld fürs Rechenzentrum ist gutes Zeichen für Langfristigkeit

Zu den Vorschlägen der Stadtverwaltung, Mehrkosten für den Turm der Garnisonkirche im Zusammenhang mit dem Erhalt des Rechenzentrums als Künstler- und Kreativhaus zu übernehmen, erklärt die Potsdamer Landtagsabgeordnete, Sprecherin für Stadtentwicklungspolitik der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Förderverein RECHENZENTRUM e.V. Anita Tack:  

Geld fürs Rechenzentrum ist gutes Zeichen für Langfristigkeit  

Der Vorschlag des Oberbürgermeisters, sich beim lt. Ankündigung der Stiftung Garnisonkirche im Herbst 2017 beginnenden Neubau eines Garnisonkirchenturms an den für die Sicherung des Kunst- und Kreativhauses RECHENZENTRUM notwendigen Kosten zu beteiligen, ist ein guter Vorschlag. „Er ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, dem RECHENZENTRUM einen Fortbestand zunächst für die nächsten fünf Jahre - und damit den über 200 in ihm tätigen Künstlerinnen und Künstlern eine vorläufig sichere Perspektive - zu geben“, sagt Anita Tack. Und er gibt allen Akteurinnen und Akteuren Gelegenheit, in Ruhe über die langfristige Entwicklung des stadtentwicklungspolitisch so bedeutsamen Standorts nachzudenken. Es ist geboten, den richtigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, wonach sich die Stadt nicht an der Finanzierung des Wiederaufbaus des Turms der Garnisonskirche beteiligt, nicht gegen das jetzt in Betracht gezogene Finanzierungsvorhaben auszuspielen.

Vielmehr gilt es unmissverständlich deutlich zu machen, dass dieser finanzielle Beitrag der Entwicklung der Kunst- und Kreativszene im Stadtzentrum dient und sich in der langfristigen Entwicklung dieser Szene hundertfach rentieren wird.