31. Januar 2017 Anita Tack, MdL

Gesundheitsgefahr durch Autos in Potsdam

An stark befahrenen Potsdamer Straßen wurde 2016 erneut der Grenzwert beim gesund­heits­schädlichen Stick­stoff­dioxid in der Luft überschritten. Dies wurde an der Groß­beeren­straße und an der Pots­damer Zeppel­instraße festgestellt. Dazu erklärt die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack:

Die perma­nenten Über­schreitungen der Schad­stoff­emissionen in Potsdam sind alarmierend. Der Gesundheitsschutz für die Anwohnerinnen und Anwohner in der Großbeeren- und Zeppelinstraße muss endlich gewährleistet werden. Eine Verbesserung ist vor allem durch die konsequente Umsetzung des Verkehrskonzeptes in Abstimmung mit dem Luftreinhalteplan Potsdams möglich. Dazu gehört, die Angebote im ÖPNV mit Bussen und Bahnen zu verbessern und den Umweltverbund von ÖPNV, Rad- und Fußgängerverkehr zu stärken, damit mehr Menschen ihr Auto stehen lassen und weniger LKW die Straßen belasten.

„Dafür haben die Landeshauptstadt und der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit Unterstützung durch das Infrastrukturministerium eine gemeinsame Verantwortung. Ebenso steht die DB AG bei der Reaktivierung des Bahnhofes Pirscheide in der Pflicht“, so Anita Tack nach den heute bekannt gewordenen Ergebnissen des Bundesumweltamtes für 2016 zu den gefährlichen Stickoxiden in Potsdam.

„Ich schlage vor, dass zur Lösung des jahrelangen Konfliktes alle Partner, Potsdam, Potsdam - Mittelmark und die Verkehrsunternehmen an einem Tisch zusammenkommen. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung sollte auf Grund seiner großen Erfahrung die Moderation übernehmen“ fordert Tack weiter.