4. November 2017

Potsdam braucht mehr Miteinander

Gemeinsam mit den Ortsvorsitzenden hat der Kreisvorstand der Potsdamer LINKEN am heutigen Abend über einen Personalvorschlag für die Potsdamer Oberbürgermeisterwahl beraten. Martina Trauth stellte sich vor. Der Vorschlag soll in den kommenden Wochen in den Ortsverbänden beraten werden.

Als LINKE stehen wir für ein Potsdam mit allen für alle, eine Stadt, die gleiche Teilhabechancen für alle Einwohner_innen eröffnet, für eine politische Kultur, die Beteiligung groß schreibt und Bürgerwillen ernst nimmt. Dazu braucht es neue Wege in der Führung der Stadt. Die Oberbürgermeisterwahl 2018 betrachten wir als Chance, diese neuen Wege zu gehen und Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre zu korrigieren. Deshalb haben wir uns sehr bewusst entschieden, mit unserem Vorschlag für dieses Amt ein überparteiliches Angebot zu unterbreiten. Wir haben in den vergangenen Monaten Gespräche auch über Parteigrenzen hinweg geführt, um die Chancen für ein gemeinsames Vorgehen mit weiteren Partnern auszuloten - leider ohne Erfolg. Dennoch halten wir an unserer Überzeugung fest, dass in der konkreten Potsdamer Situation eine überparteiliche Besetzung dieses wichtigsten Amtes die beste Lösung für unsere Stadt ist.

An der Spitze der Stadt brauchen wir eine Persönlichkeit, die sich selbst als erste Bürgerin der Stadt, als direkte Ansprechpartnerin und Interessenvertreterin aller Potsdamer_innen versteht - eine echte BÜRGERmeisterin. Wir freuen uns, dass wir mit Martina Trauth eine solche Persönlichkeit gewinnen konnten, die bereit ist, mit unserer Unterstützung für dieses Amt zu kandidieren. In den kommenden Wochen werden wir zunächst in unseren Ortsverbänden in Vorstellungsrunden für diesen Vorschlag werben. Nach einer Nominierung durch den Kreisverband auf einer Gesamtmitglieder-versammlung am 13.01.2018 werden wir in einen intensiven Dialog mit der Stadtgesellschaft eintreten.

Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Potsdams wollen wir die Ziele für Potsdams weitere Entwicklung diskutieren und bestimmen. Wir wollen gemeinsam ein Projekt initiieren, das über Parteiinteressen weit hinausgeht. Dazu laden wir schon jetzt alle Akteurinnen und Akteure aus der Stadtgesellschaft herzlich ein!