Das Werkstattverfahren zum Standort des Bades neigt sich dem Ende zu. Es gab Kritik von verschiedenen Stellen an dem Verfahren. Man kann die Art und Weise des Verfahrens kritisieren. Man kann Jakobs´ permanenten Versuch der Beeinflussung kritisieren. Man kann die Politisierung des Verfahrens verurteilen. Aber, man kann und darf das Verfahren nicht... Mehr...
"Über die Stadtplanung in Potsdam entscheiden die demokratisch gewählten Gremien und nicht die Interessen einzelner Lobbyisten, die anscheinend gern in einem Museum wohnen möchten. Nachdem die Bürgerinitiative "Mitteschön" erfolgreich um die Wiederbebauung am Alten Markt gekämpft hat und in Teilen ihre Vorstellungen zu den ... Mehr...
Zur Kritik des Brandenburger Vorstadt e.V. und des Vereins „Westkurve“ am baulichen Zustand des Bahnhofs Charlottenhof, insbesondere im Hinblick auf die Barrierefreiheit, der sich nun der CDU-Ortsverband Potsdam-West angeschlossen hat, erklärt der Ortverband Potsdam-West der Partei DIE LINKE.: DIE LINKE. in Potsdam kritisiert schon seit Jahren... Mehr...
Die Drogeriekette Schlecker hat am 23. Januar 2012 Antrag auf Insolvenz gestellt. In der aktuellen Situation muss der Erhalt der Arbeitsplätze in den 10 Potsdamer Filialen den Priorität haben. Die Beschäftige in den Filialen brauchen und haben unsere Unterstützung. Nach Medienberichten sind deutschlandweit zehntausende Arbeitsplätze... Mehr...
Mitregieren? Mitregieren! Sicher nicht im Wortsinn. Aber als Verständigungsprozess, als Mitsprachemöglichkeit, als Rechenschaftslegung, als gemeinsames Aufdeckung von Defiziten und Potentialen, als gemeinsame Suche nach Wegen und Lösungen, ja, auch das, mit Kritik und Dampfablassen und und und… Was passiert bei einer Regierungsbeteiligung? Was und wer hat sich verändert? Wie kann, wie soll es weiter gehen?
Hier gehts zum Blog: http://linke-in-regierungen.de/
Kassenöffnung:
Dienstag 08.00 - 16.00 Uhr
Sprechzeiten am Dienstag
Andrea Grunert: 14.00 - 17.00 Uhr
Detlef Janson 15.00 - 18.00 Uhr
Sprechzeit am Mittwoch
Alexander Frehse 14.00 -17.00 Uhr
Sprechzeit am Donnerstag
Sascha Krämer 10.00 - 13.00 Uhr
Linksfraktion im Landtag Brandenburg
Dr. Hans-Jürgen Scharfenberg, MdL
kommunalpolitisches forum e.V.
Mehr Geld für Schulen und Forschung
Die rot-rote Koalition will Bildung und Wissenschaft weiter stärken. Im Doppelhaushalt für die nächsten beiden Jahre stehen beiden Ministerien zusätzliche Mittel in Höhe von rund 30 beziehungsweise 13 Millionen Euro zur Verfügung. Das geht aus den Eckwerten des Kabinetts hervor, die am Freitag beschlossen wurden. Gleichzeitig wird das Ziel in der Koalitionsvereinbarung korrigiert, die Zahl der Landesbediensteten von jetzt knapp 50 000 bis zum Jahr 2019 auf 40 000 zu reduzieren. Diese Zahl soll erst Ende 2021 erreicht werden. Das soll die Einstellung von mehr jungen Lehrern erlauben und auch anderen Ressorts Einstellungen ermöglichen.
Finanzminister Helmuth Markov (Linke) betonte: „Wir konsolidieren, aber wir sparen das Land nicht kaputt". Kernpunkt des Eckwertebeschlusses ist die Verpflichtung, dass das Land Brandenburg im Haushaltsjahr 2014 erstmals in seiner jungen Geschichte in einem Etatentwurf keine neuen Schulden plant. Zugleich werden die Ausgaben für Bildung, für Wissenschaft und für Innovation in den beiden kommenden Haushaltsjahren auf dem bisherigen hohen Stand fortgeschrieben. Es wird auf diesen Zukunftsfeldern keinerlei Kürzung gegenüber dem aktuellen Haushalt geben. Damit bleiben die Zukunftsthemen, die im Koalitionsvertrag verankert sind, im Zentrum der Haushaltsaufstellung. Außerdem sollen die Brandenburger Kommunen profitieren. Bereits mit dem Doppelhaushalt 2013/2014 werden den Kommunen insgesamt 50 Mio. EUR mehr zur Verfügung stehen.
Liebe Potsdamerinnen und Potsdamer,
in seinem Bericht an die Stadtverordneten reihte der Oberbürgermeister Erfolgsmeldung an Erfolgsmeldung. Problemen wich er gekonnt aus. Kritische Nachfragen wurden bissig mit dem Vorwurf kommentiert, man könne sich nicht freuen. Dabei ist die Mehrzweckhalle im Luftschiffhafen zweifellos ein lange erwarteter großer Fortschritt für den Potsdamer Sport. Aber nach wie vor sind die Bedingungen für die Nutzung der Halle und ihrer technischen Ausstattung durch die Vereine nicht geklärt. Indem der Oberbürgermeister das Werkstattverfahren für die Schwimmbadversorgung in Potsdam über den grünen Klee lobte, ignorierte er völlig, dass diese komplizierte und zeitlich sehr ausgedehnte Form der Bürgerbeteiligung zu spät stattfindet und eben nicht für jeden zugänglich und auch nicht ergebnisoffen ist.
So ließ und lässt Herr Jakobs keine Gelegenheit ungenutzt, für das von ihm angestrebte Ziel zu werben. Er will ein großes Sport- und Freizeitbad im Bornstedter Feld und den Abriss der Schwimmhalle am Brauhausberg. Erst auf Nachfrage teilte er widerwillig mit, dass die Wertermittlung für das von den Stadtverordneten als künftiger Tierheimstandort favorisierte Sago-Gelände gegenwärtig erfolgt. Im Hauptausschuss hatte er mitgeteilt, dass Potsdam eigentlich gar kein Tierheim brauche. Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Transparenz kommunaler Unternehmen ist es inakzeptabel, dass die Stadtverordneten aus der Zeitung von der Besetzung der Schlüsselstelle der Leitung der Beteiligungsverwaltung erfahren. Ein solches Vorgehen stellt das Bemühen um mehr Transparenz in Frage.
Hier geht es zum Rathausreport - dem alternativen Amtsblatt der Fraktion DIE LINKE.Potsdam
Februar 2012 - in dieser Ausgabe:
und vieles mehr!
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Ca. 60 Menschen fanden am 24.01.2012 im Archiv Potsdam zusammen, um den Vortrag der Experten von No-Nazi.net zu hören. No-Nazi.net durchsucht als NGO für die Amadeu Antonio Stiftung das Internet nach rassistischen und neonazistischen Inhalten. Die Referenten gaben einen Einblick in die Entwicklung „rechter“ Nutzung des Internets. So konnte sehr eindringlich dargestellt werden, wie rechtsradikale Parteien ihr einst laienhaftes Auftreten Stück für Stück professionalisierten. Wie Neonazis ihre Auftritte in VZ Systemen und bei Facebook planen und organisieren, mit Fotoserien und Videobotschaften „seriös“ wirken wollen und ihre eigentliche Gesinnung verschleiern. Sie betreiben selbst Internetfirmen, missbrauchen Film und Fototechnik auf hohem technischem Niveau für ihre Auftritte und Kampagnen. Dazu kommt ein hoher Grad an nationaler und europäischer Vernetzung entsprechender rechter Organisationen. Besonders schockierend war für die Teilnehmer_innen der Internetauftritt von den so genannten „unpolitischen neonazistischen“ Gruppen. Dieser Widerspruch an sich verdeutlichte auch klar erkennbar eine neue Strategie der Nazis. Sie organisieren erst scheinbar harmlose und abenteuerliche Aktionen um Menschen anzusprechen. Erst viel später folgt dann ihre Ideologisierung. Dabei verzichten sie eingangs sehr bewusst auf Gewalt und Aktionen mit großem Zeitaufwand. Es locken Gruppen wie die „Spreelichter Brandenburg“ mit Projekten, wie dem der „Unsterblichen“ zum Maskenball und Fackelumzug. Es missbrauchen Organisationen wie der „Volkstod“, „nationaler Widerstand“, oder „nationaler Frauenbund“ Themen der angeblichen Überfremdung oder des Kindesschutzes in Kampagnen wie „Todesstrafe für Kinderschänder“. Letztere Kampagne hatte bei einer virtuellen Veranstaltung auf der Facebook-Oberfläche über 300.000 Teilnehmer. Erst bei genauerem Hinsehen, bekommen die Internetnutzer_innen die Vernetzung zu rechten Parteien und zum rassistisch motivierten Hintergründen offenbart.
In der folgenden Diskussion wurde deutlich, wie schockiert und hilflos sich die Teilnehmer_innen angesichts dieses Ausmaßes der Netzpräsens und deren offenbarer Wirkungsgewalt fühlten. Nach anfänglicher Sprachlosigkeit wiesen folgende Diskussionsbeiträge nicht selten darauf hin, wie eindringlich diese „Guerilla“ Taktiken, das Kopieren von „autonomer“ Identität,der Missbrauch von sozialen Themen und die professionelle technische Aufbereitung wirkt. Gepaart mit dem allgemeinen „Unsicherheitsgefühl“ angesichts komplexer Globalisierungsproblematiken der Bevölkerung wird klar spürbar, wie nazistische Strömungen für Menschen attraktiv und interessant aufbereitet werden und jetzt schon Wirkung zeigen. Ein Teilnehmer wies darauf hin, dass genau dieses "allgemeine Unsicherheitsgefühl" ihn sehr an die Beschreibungen der gesellschaftlichen Umstände vor 1933 erinnert. Was dem folgte, dürfte jedem klar sein.
Weitere Infos zum Thema: http://no-nazi.net/wp-content/uploads/2011/09/Netz-gegen-Nazis2.0-Internet.pdf

Vor siebzig Jahren wurden bei der Berliner Wannseekonferenz die Grundlagen für die vollständige Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden gelegt. Vor 67 Jahren befreiten Soldaten der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die Erinnerungen an diese Tage und die unfassbaren Taten dürfen nicht verblassen. Antisemitismus ist immer noch in der Mitte der Gesellschaft zu Hause. Dies verdeutlicht der dem Deutschen Bundestag vorgelegte Bericht „Antisemitismus in Deutschland“. Demnach sind 15 bis 20 Prozent der Deutschen antisemitisch, bei 20 bis 30 Prozent ist ein latenter Antisemitismus feststellbar. Jedes Jahr müssen wir daran erinnern, was die Deutschen den Juden angetan haben, erinnern an dieses beispiellose Verbrechen der Shoa. weiterlesen
Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gregor Gysi, hat heute an den Bundespräsidenten, den Bundestagspräsidenten und die Bundeskanzlerin geschrieben. In seinem Schreiben fordert Gregor Gysi die Überwachung der Partei DIE LINKE, die Überwachung der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag und die Überwachung der 27 Mitglieder des Deutschen Bundestages unverzüglich und vollständig einstellen zu lassen.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrter Herr Bundestagspräsident,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sie konnten wie ich aus den Medien entnehmen, dass 27 Mitglieder des Deutschen Bundestages, die der Fraktion DIE LINKE angehören, seit vielen Jahren, auch gegenwärtig und künftig, vom Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“ überwacht werden und überwacht werden sollen. Hierdurch wird das Grundgesetz schwerwiegend und in mehrfacher Hinsicht verletzt. weiterlesen
DIE LINKE Potsdam stellt einen Bus bereit.
Die NPD will auch in diesem Jahr anlässlich der Bombardierung Dresdens eine Großdemonstration in Dresden durchführen. Alle demokratischen Kräfte sind aufgerufen, diese Demo zu blockieren. DIE LINKE.Potsdam hält gemeinsam mit vielen Verbänden, Organisationen und Parteien am erklärten Ziel fest, Europas größten Naziaufmarsch endgültig Geschichte werden zu lassen, und rufen für den 18. Februar bundesweit zur Verhinderung des Naziaufmarschs durch Massenblockaden auf. Es zeichnet sich ab, dass die Nazis an diesem Tag ihr zentrales „Event“ veranstalten wollen, was wir auf jeden Fall verhindern sollten!
Der Kreisverband DIE LINKE unterstützt die Aktionen des Bündnisses "Nazifrei - Dresden stellt sich quer". Wir rufen die Potsdamer_ innen auf, Flagge zu zeigen gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Geschichtsfälschung. Gemeinsam mit den Dresdner_innen, sowie allen demokratischen Kräften aus den Gewerkschaften, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden und der Friedens- und Umweltbewegung aus dem gesamten Bundesgebiet wollen wir ein deutliches Zeichen gegen den alljährlichen Aufmarsch der Nazis setzen. Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg! Im letzten Jahr haben über 10.000 Menschen erfolgreich gegen den Naziaufmarsch demonstriert. Diese Aktionen waren friedlich und haben dazu beigetragen, dass die Ewiggestrigen nicht auf ihren geplanten Routen durch die Stadt ziehen konnten. Viele Rechtsextreme sind noch nicht einmal in die Stadt hinein gekommen.
Auch in diesem Jahr wollen Demokrat_innen den Marsch verhindern. Damit sich viele Potsdamer_innen daran beteiligen können, hat der Kreisvorstand DIE LINKE. Potsdam einen Bus gemietet. Wer am 18.02.2012 in Dresden für 5,00 Euro mit dabei sein möchte, melde sich bitte bis 12.02.2012 unter: E-Mail: info@dielinke-potsdam
Sascha Krämer
Kreisvorsitzender DIE LINKE. Potsdam


Man mag es bedauern oder nicht, Frau Ludwig hat mit ihrer Aussage – „Das Böse kann nicht beschwichtigt werden, da es in der Natur des Bösen liegt, jede Beschwichtigung für die eigenen Zwecke auszunutzen“ – den Boden verlassen, auf dem ernst zu nehmende politische Debatten noch möglich sind. Wer im Star Wars Jargon von der „dunklen Seite der Macht“ spricht, verweigert damit jede rationale Bewertung von historischen und biographischen Abläufen. Saskia Ludwigs publizistische Tätigkeit in den Medien der Neuen Rechten (Junge Freiheit, Preußische Allgemeine Zeitung) machen deutlich, welche eigenwilligen Maßstäbe Frau Ludwig an den Begriff des Bösen anlegt. zum Artikel in der PNN

Mit seiner Drohung, die Stadtwerke zu verkaufen, will Jann Jakob freiwillig seinen politischen und gestalterischen Einfluss in der Stadt aufgeben. Damit macht er sich und die Stadt Potsdam im Land lächerlich und verabschiedet sich endgültig von sozialdemokratischer Politik in die Beliebigkeit.
DIE LINKE setzt sich für eine bürgernahe, gut bewirtschaftete, transparente öffentliche Daseinsvorsorge ein, die eine sozial gerechte Versorgungssicherheit für alle Menschen gewährleistet. Der Oberbürgermeister sollte schnellsten klären, für welche Politik er steht und er sollten den permanenten Konfrontationskurs gegenüber dem Land einstellen.
Die Landeshauptstadt plant im März 2012 eine Bürgerbefragung zur weiteren Badplanung in Potsdam. Alle Potsdamerinnen und Potsdamer ab 16 Jahre sind dann aufgerufen, sich für eine Variante der Schwimmbad-Entwicklung der Landeshauptstadt zu entscheiden. Bis dahin wird ein transparentes, ergebnisoffenes Werkstattverfahren mit hoffentlich großer Bürgerbeteiligung stattfinden.
An dieser Stelle soll darüber informiert werden, warum es bisher noch kein modernes Familien- und Sportbad in der Stadt gibt, welche Vorschläge für die Bäderplanung bis jetzt auf dem Tisch liegen und wie sich jeder Potsdamer in den Entscheidungsprozess einbringen kann.
Hier finden Sie die städischen Informationen zur Badentscheidung 2012:
Informationen von und über die BI Pro Brauhausberg unter:
http://www.pro-brauhausberg.de/ oder http://www.facebook.com/probrauhausberg

Endlich ist ein Durchbruch in der Auseinandersetzung um den Erhalt des großen Wohngebäudes der Pro Potsdam am Alten Markt 10 erreicht worden. DIE LINKE hat sich seit langem dafür eingesetzt und jetzt in einem erneuten Anlauf für ihren Antrag eine Mehrheit erhalten.
Was ist von einer deutlichen Mehrheit beschlossen worden? Der erste Satz des gefassten Beschlusses lautet: „Es wird angestrebt, das Haus am Alten Markt 10 zu erhalten.“ Jeder Stadtverordnete, der diesem Antrag zustimmte, hat damit den Erhalt des Hauses zum Ziel erklärt. Dieses Ziel ist keine Phantasie, sondern bei nüchterner und pragmatischer Betrachtung anstrebenswert und realisierbar. zum Artikel

Ohne die LINKE hätte die SPD keinen Erfolg. Eine brave CDU hätte mit regiert und und alles abgenickt. DIE LINKE hat die SPD zu Kompromissen getrieben. Sei es bei der direkten Demokratie oder sei es beim Vergabegesetz. Ohne die LINKE würde nicht über CCS diskutiert, sondern es würde angewandt.
Dennoch geht es für die Linke im Land seit dem sie regiert stetig bergab. Die SPD sonnt sich im Licht der gemeinsamen Erfolge und die LINKE verkauft sich unter Wert. Es ist wie immer. Die SPD in Brandenburg regiert durch und der Koalitionspartner, sei es die CDU oder nun die LINKE verliert.
Meinungsumfrage von Infratest dimap für Brandenburg
Warum?
Zur Zeit gelingt es der LINKEN nicht ihren Erfolg, ihr Inhalte und ihr Profil erkennbar nach außen zu transportieren. Brandenburg wurde in den letzten Jahren durch das Regieren der LINKEN sozialer, ökologischer und demokratischer. Wir haben Spuren hinterlassen. Brandenburg sähe ohne uns anders aus. Das müssen wir selbstbewusst vertreten! Regieren muss nicht zum Verlust bei Wahlen führen, das ist kein Naturgesetz – dies müssen aber wir jetzt unter Beweis stellen. Eine starke brandenburgische LINKE muss politische Inhalte des Koalitionsvertrags mittragen, aber eigenständig soziale, kulturelle, ökologische und ökonomische Akzente setzten. Eine Partei in einer Regierungskoalition handelt für das ganze Land, für alle Brandenburger haben wir Verantwortung, auch für den CDU-Wähler und den Nicht-Wähler. Das wollten wir, das haben wir und jetzt müssen wir in dieser Regierungsverantwortung handeln. Dabei sind wir – auch als föderaler Teil Deutschlands - bestimmten Mechanismen und Zwängen ausgesetzt.
Wir müssen für uns im Land klären, wie es einer linken Partei gelingen kann, aus einer Regierungsbeteiligung erfolgreich hervorzugehen? Dazu sollten wir meiner Meinung nach die Berliner Erfahrungen gründlich auswerten! Wenn die LINKE regiert, muss es zu einem Politikwechsel kommen: das Land muss sozialer, gerechter und solidarischer werden. Wenn wir gemeinsam hierfür streiten, werden wir beweisen, dass wir bei den nächsten Wahlen stärker werden. Dafür gibt es noch einiges zu tun. DIE Potsdamer LINKE wird sowohl die Landtagsfraktion als auch die Landespartei solidarisch, aber kritisch begleiten – Haushaltskonsolidierung als Primat linker Politik geht mit uns nicht.
Presse zum Parteitag:
Potsdams Linke im Richtungsstreit, PNN 12.12.2011
PARTEITAG: Linke für soziale Miete, MAZ 12.12.2011
Potsdam entwickelt sich gut. Es ist die einzige Stadt in Ostdeutschland, die nicht über Bevölkerungsrückgang klagen muss, im Gegenteil, Potsdams Bevölkerung wächst, und sie wird jünger! Die Stadt ist familienfreundlich, der Wohnungslehrstand und die Arbeitslosenquote gering, die Fassaden der Häuser sind schick.
Wozu dann eigentlich noch eine LINKE?
DIE LINKE will ein Potsdam mit allen für alle – dass heißt ein Stadtentwicklung die den Norden und den Süden, die ländlichen Regionen und die Innenstadt mitdenkt; die Politik mit den Menschen für die Menschen macht – die LINKE ist da um die Interessen der Bürger zu artikulieren. DIE LINKE ist konstruktive Opposition bei einer Rathauskooperation, deren Antrieb einzig und allein der Machterhalt und persönliche Reputation sind.
Unsere Anträge, mit denen wir in das politische Jahr 2012 gehen.
Etwa 350 Potsdamerinnen und Potsdamer haben heute ein Zeichen gegen den Rechtsextremismus gesetzt. Vom Treffpunkt Waldstadt-Center aus gab es einen rund einstündigen bunten Aufzug, um für ein buntes, vielfältiges und tolerantes Potsdam zu w...erben. „Der Auftritt von Rechtsextremen in unserer Landeshauptstadt nehmen wir nicht widerspruchslos... hin", sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs, der im Namen des Bündnisses eine Ansprache hielt. „Potsdam steht für Toleranz, Offenheit und Menschlichkeit. Allen, die das in Frage stellen, werden wir immer entschlossen entgegentreten."
Weitere Informationen unter Potsdam bekennt Farbe.
Der Ortsverband Potsdamer Mitte der Partei DIE LINKE hat am Mittwoch Abend zu einer Podiumsdiskussion samt kontroverser Debatte zum Thema "Sonntagsladenöffnungszeiten eingeladen". Es referierte Wolfgang Cornelius von der AG Innenstadt und in der anschließenden Diskussion beteiligten sich Vertreter von Ver.Di, der IHK und der LINKEN. Natürlich gab es auch einige Meinungsunterschiede, aber Konsens war, dass eine behutsame Öffnung nur in inhabergeführten Läden in touristisch bedeutsamen Teilen der Stadt wie dem Holländerviertel und der Innenstadt relevant ist.
Allerdings, und dies betonten die Vertreter von Ver.Di und seitens des Ortsverbandes der LINKEN, muss es verbindliche Schutzmechanismen für die abhängig Beschäftigten geben. Völlige Freigabe auch außerhalb der Werktage wird einhellig abgelehnt. Konsens in der Diskussion war, dass einheitliche Landeschlusszeiten vereinbart werden sollten. Die Notwendigkeit einer Änderung des brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes mit dem Ziel, eine weitere Ermächtigung zur Regelung der Ausnahme wie in Mecklenburg-Vorpommern zu schaffen, wird von der Landesregierung nicht gesehen, so die Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten. Wie sieht der Ist-Zustand aus? In Brandenburg wurden die Ausnahmen der Ladenöffnung auf sechs Sonn- und Feiertage beschränkt. Bei einem herausragenden gewichtigen öffentlichen Interesse können befristete Ausnahmen zugelassen werden und in Kurorte, Ausflugs- und Erholungsorten kann an 40 Sonn- und Feiertagen mit einem beschränkten Sortiment geöffnet werden. Dies sind Waren, die für diese Orte kennzeichnend sind, sowie Waren des sofortigen Verzehrs, überwiegend in der Region erzeugte oder verarbeitete landwirtschaftliche und handwerkliche Produkte, Tabakwaren, Blumen, Zeitungen und Sportartikel (§ 5 Abs. 2 Brandenburgisches Ladenöffnungsgesetz).
Ein bloß wirtschaftliches Umsatzinteresse der Verkaufsstelleninhaber und ein alltägliches Erwerbsinteresse potentieller Käufer genügen grundsätzlich nicht für eine Ladenöffnung an diesen Tagen (Urteil BVerfG).Diese Regelungen gelten auch in Potsdam. Hier sollte zunächst ausgelotet werden, ob die Stadt bei der Genehmigung von Ausnahmen schon alle Möglichkeiten des Gesetzes genutzt hat. Wir als Ortsverband Potsdamer Mitte der Partei DIE LINKE werden an dem Thema dran bleiben.
2005 - 2011: DIE LINKE für den Mindestlohn

"Unser Ziel ist die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Insbesondere die Geringqualifizierten in unteren Lohngruppen beziehungsweise am Rande der Schattenwirtschaft sollen erreicht werden." Mit diesen Sätzen im ersten 100-Tage-Programm vom 7. September 2005 begann die Bundestagsfraktion DIE LINKE vor sechs Jahren ihren kontinuierlichen Kampf für den Mindestlohn. Unternehmen Sie eine Zeitreise. MEHR
Zu den aktuellen Mindestlohndebatten im Vorfeld des CDU-Bundesparteitages erklärt die Bundes AG Betrieb & Gewerkschaft:
Was vor wenigen Monaten noch unmöglich schien, passiert gerade: Die Forderung nach einem Mindestlohn hat auch die CDU erreicht, auch wenn dort von „Lohnuntergrenze“ gesprochen wird. Die Tatsache, dass in der CDU solche Diskussionen stattfinden, ist in erster Linie dem jahrelangen beharrlichen Druck aus Gewerkschaften, Bewegungen und der Bevölkerungsmehrheit geschuldet. Arbeitgeberpräsident Hundt klagt, dass hier wohl der Meinung der Bevölkerung nachgegeben werde. DIE LINKE ist die politische Partei, die von Anfang an und am konsequentesten die Forderung nach einem bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn unterstützt hat. Wenn auch mit den Debatten in der CDU eine positive Bewegung im Lager der Bundesregierung sichtbar wird, ist doch klar erkennbar, dass es sich hier, schaut man auf die bisher bekannten Einzelheiten, um eine Mogelpackung handelt. hier können Sie weiterlesen.
Anbetracht der Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt, des Anstiegs der Wohnkosten nicht zuletzt durch verpflichtende energetische Sanierungen hat sich die Fraktion der LINKEN der Thesen auf dem 7. Wohnungspolitischen Forum des Arbeitskreises „Stadtspuren“ angenommen und die Erarbeitung eines Konzeptes „Erschwingliche Mieten für alle“ beantragt.
Der Antrag wurde im Hauptausschuss beraten und in folgender Formulierung in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen: „In Vorbereitung der Erarbeitung eines Wohnungspolitischen Konzeptes der Landeshauptstadt Potsdam wird ein Gremium berufen, bestehend aus max. fünf Personen, die mit ihrer Profession die wichtigsten Kernthemen wie Mieterschutz, Wohnungswirtschaft, Energie, Klimaschutz und demografischer Wandel repräsentieren. Aufgabe dieses Gremiums soll der Entwurf einer Agenda sein, die alle Themen bzw. Fragen aufnimmt, die im Prozess der Erstellung eines wohnungspolitischen Konzeptes relevant und zu bearbeiten sind. Die Agenda soll als Fahrplan für die Erarbeitung des Konzeptes dienen. Der Entwurf dieser Agenda ist der Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2011 vorzulegen.“
Das Ziel des „Bürgerhaushaltes“ ist, die EinwohnerInnen Potsdams in die Gestaltung des Haushaltes einzubeziehen, um so Verständnis für die Finanzlage zu wecken und eineidentitätsstiftende Wechselwirkung zwischen den EinwohnerInnen und ihrer Stadt zu erreichen. Diese ambitionierte Zielstellung konnte bisher aus u.a. zwei Gründen nicht erreicht werden:
Erstens besteht eine Kluft zwischen der Erwartungshaltung der Verwaltung sowie der Stadtverordneten, das die EinwohnerInnen Vorschläge zum Gesamthaushalt unterbreiten und dem tatsächlich von den EinwohnerInnen an den Tag gelegten Vorschlagsverhalten, welches sich auf kleinteilige Projekte zur Verbesserung des Lebensstandards in ihrer Stadt konzentriert. Diese Anliegen treffen unausgesprochen in der Abschlussabstimmung der StVV zum „Bürgerhaushalt“ aufeinander und führten in der Vergangenheit regelmäßig zu allgemeiner Frustration, da so weder das Eine noch das Andere berechtigte Ansinnen umgesetzt werden konnte.
Zweitens ist der zeitliche Ablauf des bisherigen „Bürgerhaushaltes“ darauf ausgelegt, dass die Vorschläge der EinwohnerInnen erst dann in die Haushaltsdiskussion einfließt, wenn dieser bereits als Entwurf vorliegt. So befinden sich Verwaltung und Stadtverordnete automatisch in einer „instinktiven Abwehrhaltung“ gegenüber den Vorschlägen der EinwohnerInnen - haben sie zu diesem Zeitpunkt doch bereits sehr viel Arbeit geleistet und intensive Verhandlungen hinter sich gebracht um den Haushaltsentwurf aufzustellen. Das die Vorschläge der EinwohnerInnen sich gegen diese „psychologische Barriere“ nur schwer durchsetzen können, dürfte kaum verwundern. Um diese „Knoten“ in dem allseits gewünschten und erstrebenswerten Projekt „Bürgerhaushalt“ aufzulösen wirbt die Potsdamer Bürgerkooperation mit ihrem Antrag für folgende Schritte:
Zur Antragbegündung der Bürgerkooperation.
Zum Einwohnerantrag der Bürgerkooperation mit Unterschriftenliste.
Die »Öffentliche Hand« ist verantwortlich für die öffentliche Daseinsvorsorge zur Bereitstellung der notwendigen Güter und Leistungen. Darunter fällt alles, was die Grundversorgung der Bürgerinnen und Bürger mit dem Notwendigen garantiert: Schulen und Krankenhäuser, Wasser und Energie, Rentensysteme, Wohnungen. Dazu gehört weiter ein kulturelles Grundangebot, Betreuung für Kinder und Ältere und die Sicherung von Mobilität. Inzwischen gibt es keinen Bereich dieser öffentlichen Infrastruktur, der in den vergangenen Jahren nicht teilweise oder ganz verkauft oder vom Verkauf bedroht wurde. Die Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge sind in doppeltem Sinne notwendig. Notwendig, weil sie für das Leben und die soziale und demokratische Teilhabe in der Gesellschaft grundlegend sind. Und notwendig, weil ohne sie die Reproduktion einer demokratischen Gesellschaft, die die Würde und die gleichen Rechte aller achtet und garantiert, schwerlich möglich wäre.
Aufgaben der Daseinsvorsorge müssen demokratisch verantwortet, organisiert und kontrolliert werden. Der Zugang zu diesen Diensten und Einrichtungen muss erschwinglich, diskriminierungsfrei und in jeder Hinsicht für alle Einwohnerinnen und Einwohner offen und barrierefrei sein. Die Grundlagen für eine gerechte Gesellschaft - der gleiche Zugang für alle zu den grundlegenden »Lebensmitteln« vom Wasser bis zur Bildung - werden zerstört, wenn öffentliche Güter privatisiert werden. Dort wo Daseinsvorsorge in privater Hand betrieben wird, steht nicht mehr die Leistung für die Menschen im Vordergrund, sondern das Streben nach Gewinn. DIE LINKE setzt sich auf allen Ebenen für eine bürgernahe, gut bewirtschaftete, transparente öffentliche Daseinsvorsorge ein, die eine sozial gerechte Versorgungssicherheit für alle Menschen gewährleistet. Eine flächendeckende Versorgung in guter Qualität ist auch dann sicherzustellen, wenn sie sich »nicht rechnet«. Dort wo Güter oder Leistungen der Daseinsvorsorge schon privatisiert wurden, setzt sich DIE LINKE dafür ein, diese in die Verantwortung der öffentlichen Hand, vorwiegend der Kommunen zurückzuholen (Rekommunalisierung).