Ein Jahr Fukushima - und immer noch nichts gelernt? Kostenlose Filmvorführung

 

Demonstration "Mietenstopp-jetzt"

DIE LINKE unterstützt die Demonstration "Mietenstopp-jetzt" am 2. Juni! Hohe Mieten, die man nicht bezahlen kann, sind kein Problem einiger Weniger! Viele Einwohner_innen, ob jung oder alt, können sich teure Mieten nicht leisten. Zudem ist die Zahl bezahlbarer Wohnungen einfach zu gering. Mittlerweile scheint es schlicht unmöglich, noch etwas zu finden und oft bleibt da nur der Wegzug nach Berlin oder ins Umland. Wem also die Schwierigkeiten mit der Wohnungssuche, mit steigenden Mieten oder dem Wettstreit um das erschwingliche WG-Zimmer aufstößt, die/der sollte sich an der Demonstration beteiligen! Die Demo hat zwei Routen und beginnt am 2. Juni um 13 Uhr einmal am S-Bahnhof Babelsberg sowie an der Haltestelle Schloss Charlottenhof (P-West). Um 14.30 Uhr ist Treffen auf dem Alten Markt und um 15 Uhr findet der Abschluss auf dem Bassinplatz statt. Am 26.05. findet im freiLand das gemeinsame Transpi-Malen statt. Mehr Infos unter www.mietenstopp

 

Abgeordnetensprechstunde nach der SVV

07.06. Gabriele Herzel, Stefan Wollenberg
23.08. Sigrid Müller
20.09. Birgit Müller
08.11. Klaus-Uwe Gunold
06.12. Karin Schröter

jeweils in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr in der Dortustraße 53, Atrium.

 

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Termine

11. Juni 2012

Fraktionssitzung

18 Uhr Mehr...

 
12. Juni 2012

Beitrag zur Seniorenwoche 2012

14.30 Uhr Mehr...

 
15. Juni 2012

Ausgabe: Rathausreport Nr. 5/2012

vom 15.-20.06.2012 8-12 Uhr Mehr...

 
 

Aktuelles aus dem Kreisverband

17. April 2012 Anita Tack, MdL und Mitglied der SVV

Potsdam braucht gesunde Luft

Startschuss für umweltorientierte Verkehrssteuerung Mehr...

 
14. April 2012 Alexander Frehse, Kreisschatzmeister

Grauzonen-Konzert im Waschhaus am 13. April 2012

Am heutigen Freitag treten im Potsdamer Waschhaus die Bands "Kärbholz", "9mm"  und "Saitenfeuer" unter dem Namen "Deutschrock Inferno" auf. Alle Bands gehören der Grauzone an. Darunter werden Bands mit rechten oder rechtsoffenen Tendenzen zusammengefasst.In ihren Texten werden meist "die... Mehr...

 
9. April 2012 dielinke.SDS

PULS ist ein Fehler

dielinke.SDS Hochschulgruppe Potsdam erklärt zur derzeitigen Einschreibung über PULS folgendes: Die fortgesetzte Einführung von PULS in bisher verschont gebliebenen Studiengängen ist ein Fehler der Universitätsverwaltung. Die Kinderkrankheiten des Systems sind seit der Einführung vor sieben Jahren nicht ausgemerzt worden und belasten jetzt noch... Mehr...

 
28. März 2012

Die Frage nach der Zukunft der Potsdamer Bäderlandschaft ist vor allem eine Frage nach dem besseren Standort

Im zurückliegenden Werkstattverfahren konnten drei Vorschläge, die den Brauhausberg betreffen, deutlich in Führung gehen. Mit Abstand am wirtschaftlichsten sind die beiden annähernd identischen Neubauten am Brauhausberg und südlich der Biosphäre im Volkspark. Die Potsdamer SPD hat vorab bereits beschlossen, der Variante im Bornstedter Feld den... Mehr...

 

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Der aktuelle RATHAUSREPORT

 

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DIE LINKE und die Umwelt - Nachltig links!

 

Öffnungszeiten

Kassenöffnung:
Dienstag 08.00 - 16.00 Uhr


Sprechzeiten am Dienstag

Andrea Grunert: 14.00 - 17.00 Uhr

Detlef Janson 15.00 - 18.00 Uhr


Sprechzeit am Mittwoch

Alexander Frehse 14.00 -17.00 Uhr


Sprechzeit am Donnerstag

Sascha Krämer 10.00 - 13.00 Uhr

 

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Brauhausberg mit Schwimmbad bleibt Anziehungspunkt im Zentrum

Die hohe Beteiligung der Potsdamerinnen und Potsdamer an der Bürgerbefragung zur Schwimmbadversorgung ist ein großartiger Erfolg, der zugleich eindrucksvoll den Anspruch auf eine intensivere Bürgerbeteiligung bei wichtigen Entscheidungen aufzeigt. Die Bürgerbefragung fand sehr spät statt. Vorher lehnten der Oberbürgermeister und die Fraktionen der Rathauskooperation zwei Anträge der Linken zur Durchführung einer solchen Befragung  ab, womit die Bürger faktisch von der Entscheidung über den Standort und die Art des künftigen Bades  ausgeschlossen wurden. Erst im Ergebnis des großen Engagements der BI Pro Brauhausberg und des hartnäckigen Widerstandes der LINKENkonnte ein Umdenken erreicht werden.

Mit dem klaren Bürgervotum für einen Badneubau am Brauhausberg wird die vom Oberbürgermeister und der Rathauskooperation aus SPD, CDU, Grünen und FDP über zwei Jahre vorangetriebene Vorbereitung für ein Bad im Bornstedter Feld korrigiert, da diese offensichtlich am Willen der Mehrheit der Bevölkerung vorbei ging. Damit wird ein langer und teurer Diskussionsprozess endlich zu einem basisdemokratisch getragenen Ergebnis geführt. DIE LINKE geht davon aus, dass alle Fraktionen das Bürgervotum akzeptieren und im Juni die Entscheidung für die zügige Realisierung eines Badneubaus am traditionellen Standort Brauhausberg treffen. Zeitverzögerungen und Kostensteigerungen gegenüber dem von der Stadtverwaltung bevorzugten Standort sind nicht belegt. Es ist sichtbar geworden, dass die Rathauskooperation in der Badfrage nicht die Interesse der Mehrheit der Potsdamerinnen und Potsdamer vertreten hat. Die erfolgreiche Bürgerbefragung sollte zum Anlass genommen werden, in der Stadtverordnetenversammlung wieder mehr nach Sachfragen als nach Kooperationsdisziplin zu entscheiden.

Kinderfest in Babelsberg

DIE LINKE.Potsdam feiert am 02. Juni 2012 auf dem Weberplatz  ihr Babelsberger Kinderfest. Bei traumhaftem Wetter und bei freiem Eintritt wird den Kids in der Zeit von 14 bis 18 Uhr ein e Menge geboten. So spielen die Babelsberger Urgesteine Big Eddy & Der Hühnerdieb ihre lustigen Westernlieder, der Stadtjugendring kommt mit seinem Spielemobil und der Hüpfburg vorbei, und die Kids können sich bei Büchsenwerfen, Buden bauen u.v.a.m. die Zeit spielerisch vertreiben.

Aber die DIE LINKE hat auch für die großen Menschlinge ein Paket geschnürt. So werden unter einem Pavillion Politiker aus Stadtfraktion und Kreisverband den Bürgern die Möglichkeit geben, zu kommunalpolitischen Fragen, insbesondere aus den Bereichen Soziales, Kinder, Jugend und Sport ins Gespräch zu kommen. Weiterhin werden einige Vereine und Projekte die Möglichkeit nutzen, sich an Ständen zu präsentieren. Mit dabei ist u.a. der SV Babelsberg 03, der kreativ und bunt einige Überraschungen im Ärmel hat. Für das leibliche Wohl wird durch Imbiss- und Getränkestände zu schmalen Preisen gesorgt werden.

 
Potsdamer votieren für den Brauhausberg als Badstandort

Bürgerbefragung großer Erfolg / Städtebaulicher Wettbewerb wird angeschoben

Die Potsdamerinnen und Potsdamer haben abgestimmt: 65,2 Prozent der Befragten entschieden sich für den Neubau eines Bad am Standort Brauhausberg. Damit haben sich zwei Drittel der Bürger, die ihre Stimme abgegeben haben, für ein Sport- und Freizeitbad neben der heutigen Schwimmhalle entschieden.

Dieses Ergebnis lässt keine Interpretation zu. Es ist ein klares Votum, nun können wir mit den Planungen beginnen. Mit 52,8 Prozent haben mehr Menschen dieser Stadt teilgenommen als an der letzten Kommunalwahl. Die Potsdamerinnen und Potsdamer haben sich bei einer so wichtigen Entscheidung eingebracht und ihre Stadt aktiv mitgestaltet. Ich kann nun sagen, unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. 32,7 Prozent der Ja-Stimmen entfielen auf den Bad-Standort am Volkspark, 0,9 Prozent haben für beide Standorte gestimmt und 1,2 Prozent sprachen sich generell gegen einen Neubau aus.

Die Potsdamerinnen und Potsdamer haben entschieden. Das ist ein Sieg der Glaubwürdigkeit von Politik. Wir werden jetzt dem Votum entsprechend unsere Planungen verändern und für den Brauhausberg neu ausrichten. Dazu gehört, dass wir für die Stadtverordnetenversammlung im Juni eine neue Beschlussvorlage erarbeiten.

Unser Dank gilt allen Beteiligten, die sich in den vergangenen Monaten eingebracht haben. Im November 2011 war die Durchführung eines Werkstattverfahrens mit einer anschließenden Bürgerbefragung vereinbart worden. Mehr als 300 Potsdamerinnen und Potsdamer haben sich an dem mehrwöchigen Workshop beteiligt, in dem die wichtigsten Einflussfaktoren auf den Bau eines Bades bestimmt und mit einander verglichen worden. Am Ende des Verfahrens gab es vier Varianten, über die abgestimmt werden sollte. Die Stadtverordnetenversammlung entschied sich, die Potsdamerinnen und Potsdamer über die Variante der Landeshauptstadt zum Bau eines Familien- und Sportbades im Volkspark sowie die von der Bürgerinitiative Pro Brauhausberg eingebrachte Variante zum Neubau eines Sport- und Freizeitbades am Brauhausberg votieren zu lassen.

Die Befragung zum Standort eines neuen Sport- und Freizeitbades war nach der Landtagsabstimmung im Dezember 2006 die zweite Vollbefragung in der Landeshauptstadt. Insgesamt haben 69.117 von 130.896 wahlberechtigten Potsdamerinnen und Potsdamer abgestimmt. Das entspricht einer Quote von 52,8 Prozent. 57.376 Bürger haben ihren Fragebogen eingeschickt, 11.741 Stimmen (17 Prozent) sind online abgegeben worden.

Treffen LINKER KommunalpolitikerInnen U 30 in Brandenburg

Bebauungsplan? Friedhofssatzung? Nazis in der Stadtverordnetenversammlung!
Probleme und Fragen überall … aber auch Chancen für LINKE Kommunalpolitik! Hast Du Lust andere junge KommunalpolitikerInnen kennenzulernen? Willst Du ungezwungen Fragen und Probleme loswerden? Muss der Jugendclub in Deiner Stadt wieder aufgemacht werden? Willst Du den Nazis in Deiner Stadt in den Arsch treten? Dann komm zum ersten Treffen der linken KommunalpolitikerInnen U 30 in Brandenburg!

Eine Veranstaltung, die sich  speziell an junge Leute richtet, die in der Kommunalpolitik tätig sind oder tätig werden wollen, egal ob als Mandatsträger/in, aktiv politisch Denkende/r oder als Verwaltungsinteressierte/r. 23./24. Juni 2012 . Es geht vor allem um die Vernetzung mit anderen jungen Leuten aus Brandenburg und um die Möglichkeit Fragen zu stellen und Probleme zu diskutieren. Dafür soll möglichst voneinander gelernt werden.

Wann: 23./24. Juni 2012
Wo: Paulinenaue im Havelland
Was: Workshops zu kommunalen Themen die Dich direkt betreffen; Gespräche mit
anderen jungen Abgeordneten, Konzert am Abend
Wer: linke Leute im kf Brandenburg, die sich für Politik interessieren, schon gewählt sind
oder sich vorstellen können politische Verantwortung zu übernehmen

Lust und noch nichts vor? Dann fordere kostenlos und unverbindlich das Programm in der kf-Geschäftsstelle unter kf-land-brandenburg-ev@gmx.de oder unter 03338-459294 oder bei Tobias unter bank@uni-potsdam.de oder unter 0174 62 400 53 an!

Potsdams andere Seiten +++ Aktuell +++
PaS April 2012

Mai 2012 - in dieser Ausgabe

  • Bürger für Brauhausberg/1. Mai-Party in der Dortustraße
  • Babelsberg/Zentrum Ost: Forschungsreaktor/REWE,Griebnitzsee,Schulen/Inwole und Stupa-Wahlen
  • Antifa: Neonazis in Brandenburg/NS-Opferverbände einbeziehen
  • Großdemo „Mietenstopp JETZT!“
  • Linksjugend [‘solid] Potsdam: Wer wir sind und was wir wollen

und vieles mehr!

Zum Download dieser Ausgabe (pdf)

Weitere Ausgaben von Potsdams anderen Seiten finden Sie hier.

Demütigung per Gesetz!

Potsdamer Abgeordnete zum Thema Sanktionen

Am 26.04.2012 stimmte der Bundestag über den Antrag der Fraktion DIE LINKE "Sanktionen im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch und Leistungseinschränkungen im Zwölften Buch Sozialgesetzbuch abschaffen" (BT-Drs. 17/5174) ab. Das Sozialgesetzbuch sieht bisher Sanktionen vor, wonach das ohnehin niedrige Arbeitslosengeld II in Schritten gekürzt werden kann, bis hin zur kompletten Streichung.

Menschen werden mit Sanktionen schikaniert, ins Elend gestürzt und sozial ausgegrenzt. DIE LINKE fordert, alle Sanktionen im Bereich Hartz IV sowie die Leistungseinschränkungen bei der Sozialhilfe abzuschaffen, weil diese gegen das Grundrecht auf eine Gewährleistung des physischen Existenzminimums und der Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben verstoßen.

Außerdem zwingen sie die Sozialleistungsbeziehenden dazu, schlecht bezahlte Jobs anzunehmen und prekäre Beschäftigungsverhältnisse einzugehen. Damit wird der Druck auf die Arbeitsbedingungen aller Beschäftigten erhöht.

Gegen die Abschaffung der Hartz-IV-Sanktionen und anderer Leistungseinschränkungen stimmten folgende Potsdamer Abgeordnete: Andrea Wicklein (SPD) und Katherina Reiche  (CDU/CSU). Cornelia Behm (Bündnis 90/Die Grünen) hat sich enthalten.

Bürgerhaushalt 2013/14 - Ihre Vorschläge sind gefragt!

Bis zum 3. Juni 2012 werden nun Bürgervorschläge zum Stadthaushalt für die Jahre 2013 und 2014 gesammelt. Unter "Der Potsdamer Haushalt" finden Sie Informationen zur aktuellen Finanzlage sowie den unterschiedlichen Aufgabenfeldern der Landeshauptstadt Potsdam. Im Bereich "Vorschläge lesen" alle eingereichten Bürgerideen nachlesen, priorisieren und kommentieren.

Haben auch Sie eine Idee, wie man Ihren Stadtteil schöner gestalten kann? Möchten Sie auf Missstände in Ihrer Umgebung aufmerksam machen oder sehen Sie ein Verbesserungs- bzw. Einsparungspotential? Nehmen Sie teil und machen Sie den Bürgerhaushalt zu dem, was er sein soll - ein Beitrag für die gemeinsame Gestaltung der Stadt!

>> Hier geht es zur Online-VORSCHLAGSEINGABE >>

Für diejenigen, die kein Internet besitzen oder den persönlichen Austausch mit anderen Interessierten und der Verwaltungsführung suchen, bieten mehrere Bürgerversammlungen vom 16. bis 24. Mai 2012 eine gute Alternative. Lesen Sie hier mehr zu den Veranstaltungen.

Für Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne unter 0331/2891120 zur Verfügung.

 

Genossen werden Genossen

Halina Wawzyniak, für DIE LINKE Mitglied im Rechtsausschuss des Bundestages, ist seit kurzem Vorstandsmitglied der TreuhandliegenschaftsGenossenschaft FAIRWOHNEN i.G. Mit dieser Genossenschaft wollen LINKE-Abgeordnete den Verkauf von 11 500 TLG-Wohnungen an Hedgefonds verhindern. Die Juristin erklärt das Modell einer Genossenschaft, zeigt die Vorteile für Mieter auf und erläutert, woher die Kompetenz kommt, Wohnungen zu bewirtschaften. 

http://linksfraktion.de/im-wortlaut/kein-grosser-anreiz-feindliche-uebernahmen/

Linksparteipolitiker beschreiten im Internationalen Jahr der Genossenschaften Neuland und gründen eine Wohnungsgenossenschaft, um 11 500 Wohnungen im Osten nicht den Hedgefonds zu überlassen. Ihre Treuhandliegenschafts- Genossenschaft "FairWohnen" wird um die Treuhandwohnungen mitbieten. Gregor Gysi ist sich sicher: "Politik muss Einfluss auf die Mieten haben." Gabriele Oertel berichtet in neues deutschland. MEHR

Wie weiter mit dem Verkehr in Potsdam?

Am Mittwoch, dem 28. März luden der Kreisverband der LINKEN Potsdam und  Umweltministerin Anita Tack zum öffentlichen Gespräch über den Entwurf des neuen Stadtentwicklungskonzepts Verkehr der Landeshauptstadt ein. Bernd Kahle und Dirk Volkmann vom Bereich Stadtentwicklung-Verkehrsentwicklung der Stadtverwaltung stellten den Entwurf vor und standen in der anschließenden Diskussion Rede und Antwort. Das Konzept orientiert auf die weitere Stärkung des Umweltverbundes aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Personennahverkehr. Indem dafür die Bedingungen verbessert werden, sollen mehr Autofahrer zum Umsteigen auf Busse und Bahnen bewegt werden. Es wurde eine sehr interessante Diskussion geführt. U.a. wurde die Frage gestellt, warum in dem Konzept das Ziel eines entgeltfreien Tickets für den Nahverkehr keine Beachtung fand. Die Antwort, dass es sich dabei um eine politische und weniger um eine verkehrliche Frage handele, bedarf sicherlich noch weiterer Diskussionen, auch in der Fraktion der LINKEN in der SVV. Beim Problem der „Dosierung“ der Verkehrsströme mit Hilfe von Ampeln vor von Feinstaub- und Lärmbelastungen gefährdeten innerstädtischen Straßenabschnitten war Skepsis, aber auch die Erwartung erster Ergebnisse zu spüren. Anita Tack konnte feststellen, dass es zwischen dem vorgestellten Entwurf und den Programmen der LINKEN zu den Kommunal- und Landtagswahlen 2008 und 2009 viele Berührungspunkte gibt. Das Konzept wird in den kommenden Wochen auf weiteren öffentlichen Veranstaltungen vorgestellt und diskutiert. Es ist auch im Internet unter www.potsdam.de zugänglich.

Dr. Klaus-Uwe Gunold

Recht auf bezahlbares Wohnen muss Grundrecht werden

Wohnen wird teurer, für viele Menschen zu teuer. DIE LINKE streitet für bezahlbaren Wohnraum für alle und kämpft gegen die Verdrängung einkommenschwacher Mieter aus ihren Kiezen. Eine fatale Entwicklung breitet sich in den Städten aus: Die Mieten explodieren, einkommensschwache Mieterinnen und Mieter werden aus ihren Kiezen vertrieben, an den Stadtrand abgeschoben. Innenstädte bieten nur noch Begüterten bezahlbaren Wohnraum. Allein die Interessen der Vermieter und des Marktes regeln die Mietpreise. Diese Entwicklung muss gestoppt werden.

DIE LINKE will das Gespenst der Zwangsumzüge aus den Städten verbannen. Der Parteivorstand der LINKEN hat einen Beschluss zur Mieten- und Wohnungspolitischen Offensive der LINKEN gefasst. Zentraler Bestandteil dessen ist, der Gentrifizierung, der sozialen Auslese, der Segregation entgegenzuwirken. Allen Menschen überall bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Wir fordern eine grundlegende Neuausrichtung der Wohnungspolitik. Dazu gehören aus unserer Sicht die Einführung von Mietobergrenzen, die Stärkung der Mieterrechte ebenso, wie Spekulationen mit Wohnraum und der Zweckentfremdung einen Riegel vorzuschieben.

Öffentlicher Wohnungsbau und das Genossenschaftswesen müssen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Letztlich ist die bieten die Kieze und Quartiere für Anwohnerinnen und Anwohner auch die Möglichkeit zu gestalten, so direkt Einfluss auf ihr Umfeld zu nehmen. Diese positiven Einflüsse dürfen Miethaien und Spekulanten nicht geopfert werden.

Parkeintritt: Alternativen sind machbar! Wenn man es will!

Aufgrund der unübersichtlichen Satzungslage bei der Schlösserstiftung ist es möglich, dass der Bund und das Land Berlin für Sanssouci gegen die Stimmen Brandenburgs das Eintrittsgeld durchsetzen. Aus Sicht der LINKEN wäre das ein Politikum ersten Ranges und untragbar für uns. Und noch eins drauf: Der Umweg über ein Modellprojekt für vier Jahre, das Herr Dorgeloh erneut vorlegt, ist trickreich, denn dadurch setzt die Stiftung die Vetorechte Brandenburgs außer Kraft, die bei einer satzungsändernden Beschlussvorlage bestehen würden.

DIE LINKE.Potsdam bleibt bei ihrer Forderung nach Beibehaltung des freien Parkeintritts und stellt sich der Diskussion um alternative Finanzierungsvorschläge. Aus Sicht der LINKEN muss auch die Stadt Potsdam ihrer Verantwortung für den einzigartigen Touristenmagnet gerecht werden und insbesondere im Friedrich-300-Jahr deutlich machen, dass sie im Interesse ihrer Bürgerinnen und Bürger auch künftig den Weg durch die Parkanlagen kostenlos ermöglichen will. Mehr Geld könnte beispielsweise in die Kassen kommen, wenn

  1. Die Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich der Vermarktung der Marke Sanssouci überarbeitet wird. Hierbei lohnt sich der Blick nach Dresden.
  2. Ein Fremdenverkehrsbeitrag oder eine Tourismusabgabe erhoben wird. Ein Teil der diesbezüglichen Einnahmen könnte für die touristische Infrastruktur ein weiterer Teil für die Stiftung verwandt werden. Dazu ist es erforderlich, das Kommunalabgabengesetz, Paragraf 11, Abs. 5 zu ändern. So kann sich der Oberbürgermeister dafür stark machen, dass der momentane Schlüssel für die Zahl der Übernachtungszahlen von derzeit dem 7fachen der Einwohnerzahl auf das 6fache gesenkt wird. Damit könnte die Stadt  einen Fremdenverkehrsbeitrag erheben.
  3. Potsdam könnte sich auf den Weg machen, ein Erholungsort zu werden.
    Das wären die Voraussetzungen, die für die Stadt machbar wären. 1.eine landschaftlich bevorzugte und klimatisch begünstigte Lage, 2.für die Erholung geeignete Einrichtungen, 3.gekennzeichnete Rad- und Wanderwege, 4.Sport-, Spiel- und Liegewiesen sowie ein Frei- oder Hallenbad in angemessener Entfernung, 5.ein regelmäßiges Angebot gesundheitsförderlicher Maßnahmen, das für alle Gäste zugänglich ist, und 6.eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste von in der Regel vier Tagen.

Die Gemeinden, die ganz oder teilweise Erholungsort anerkannt sind, können für die Fremdenverkehrswerbung und für die Herstellung, Anschaffung, Erweiterung und Unterhaltung der zu Fremdenverkehrszwecken bereitgestellten Einrichtungen und Anlagen sowie für die zu diesem Zweck durchgeführten Veranstaltungen einen Fremdenverkehrsbeitrag erheben.

Es gibt also Möglichkeiten - diese müssen gewollt und politisch angegangen werden. Die LINKE.Potsdam ist dazu bereit.

Preiswertes Wohnen am Alten Markt - ein wichtiges Signal für die Gestaltung der historischen Mitte

Endlich ist ein Durchbruch in der Auseinandersetzung um den Erhalt des großen Wohngebäudes der Pro Potsdam am Alten Markt 10 erreicht worden. DIE LINKE hat sich seit langem dafür eingesetzt und jetzt in einem erneuten Anlauf für ihren Antrag eine Mehrheit erhalten.

Was ist von einer deutlichen Mehrheit beschlossen worden? Der erste Satz des gefassten Beschlusses lautet: „Es wird angestrebt, das Haus am Alten Markt 10 zu erhalten.“ Jeder Stadtverordnete, der diesem Antrag zustimmte, hat damit den Erhalt des Hauses zum Ziel erklärt. Dieses Ziel ist keine Phantasie, sondern bei nüchterner und pragmatischer Betrachtung anstrebenswert und realisierbar. zum Artikel