DIE LINKE Potsdam positioniert sich klar gegen die wirren Gedanken einzelner, die von einer Trennung in Ost und West reden! DIE LINKE ist eine bundesweite Partei. Um für mehr soziale Gerechtigkeit, für eine Politik des Friedens und eine wirkliche sozial-ökologische Wende der Gesellschaft zu streiten, brauchen wir eine Partei, die fest in Ost und West verankert ist! Es hilft niemandem, Unterschiede in der Vordergrund zu rücken oder eine Trennung in Ost und West oder verschiedene Strömungen herbeizureden. Egal aus welcher Richtung: Spalter haben in unserer Partei keinen Platz.
DIE LINKE hat von den Wählerinnen und Wählern klare politische Aufträge bekommen - in den Kommunen, den Ländern und im Bund. Diese werden wir erfüllen. Unser Ziel ist eine starke LINKE - bundesweit, die in den Parlamenten, in der Gesellschaft und auf den Straßen für die Interessen der Mehrheit der Menschen eintritt! Alles andere ist Unsinn. Am kommenden Samstag werden Vertreterinnen und Vertreter aus allen Landesverbänden der Partei DIE LINKE in Potsdam über gemeinsame Zukunftsstrategien beraten. Das ist Ausdruck dafür, dass es um die weitere Entwicklung einer gesamtdeutschen linken Partei und nicht um deren Spaltung geht.
Unsere Stärke lag bisher in der innerparteilichen Geschlossenheit. Auf diese konnten wir in den letzten Monaten nicht immer zurückgreifen. Seit Anfang 2011 haben wir uns in kräfteraubende Personaldebatte verstrickt. Das hindert uns Politik zu machen und der Wähler schaut sich die zerstrittene LINKE an und fragt sich, wie sie Politik für die Menschen machen kann, wenn die DIE LINKE sich lieber mit sich selbstbeschäftigt? Die Hartz 4-Empfängerin bringt kein Verständnis dafür auf, wenn sich Linke untereinander fetzen, statt mit den Bossen und Bankern. Ein Streit, wer wohl die Linkeste unter den Linke ist, mag nützlich für wen auch immer sein, für die Partei DIE LINKE ist er es nicht.
Wir müssen wieder anfangen innerparteiliche Demokratie zu leben. Neue, andere Ideen können förderlich sein. Miteinander reden, Argumente abwägen und auch mal einen Schritt zurücktreten sind dabei nützlich. Es sei hier noch einmal daran erinnert, dass wir weniger Politik um ihrer selbst oder für unser Ego, sondern für die Menschen machen. Wir haben alle ein gemeinsames Ziel. Wir können es erreichen, wenn wir uns konsequent auf unsere politischen Aufgaben und Schwerpunkte besinnen – auf die Interessen, Wünsche und Sorgen der Menschen. Selbstbeschäftigung ist kein taugliches Mittel in der Politik. Darum lasst uns die Ergebnisse analysieren, die richtigen Schlussfolgerungen daraus ziehen und Antworten darauf geben, in welcher Gesellschaft wir leben wollen ?
Sascha Krämer
DIE LINKE Potsdam