Wannsee ist es nun Aufgabe der Politik eine ganzheitliche Bewertung desForschungsreaktors vorzunehmen und damit die zukünftigen Rahmenbedingungen zusetzen. 1) Das HZB kann bei Wegfall der „Vitalfunktionen des Reaktors“ die gesetzlichen Störfallgrenzwerte nicht halten. Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat sich als oberstes Schutzziel das... Mehr...
Zur gestrigen Pressekonferenz zur Pachtzinserhöhung der Pro Potsdam gegenüber alternativer Wohnprojekte in Potsdam erklärt Kreisvorstandsmitglied der Partei DIE LINKE. Ronny Besançon und der Ortsverband Potsdam-West der Partei DIE LINKE:Stadt argumentiert in der Frage der Pachterhöhung für alternative Wohnprojekte nicht fairDie Stadt (in Persona... Mehr...
Das Werkstattverfahren zum Standort des Bades neigt sich dem Ende zu. Es gab Kritik von verschiedenen Stellen an dem Verfahren. Man kann die Art und Weise des Verfahrens kritisieren. Man kann Jakobs´ permanenten Versuch der Beeinflussung kritisieren. Man kann die Politisierung des Verfahrens verurteilen. Aber, man kann und darf das Verfahren nicht... Mehr...
"Über die Stadtplanung in Potsdam entscheiden die demokratisch gewählten Gremien und nicht die Interessen einzelner Lobbyisten, die anscheinend gern in einem Museum wohnen möchten. Nachdem die Bürgerinitiative "Mitteschön" erfolgreich um die Wiederbebauung am Alten Markt gekämpft hat und in Teilen ihre Vorstellungen zu den ... Mehr...
Mitregieren? Mitregieren! Sicher nicht im Wortsinn. Aber als Verständigungsprozess, als Mitsprachemöglichkeit, als Rechenschaftslegung, als gemeinsames Aufdeckung von Defiziten und Potentialen, als gemeinsame Suche nach Wegen und Lösungen, ja, auch das, mit Kritik und Dampfablassen und und und… Was passiert bei einer Regierungsbeteiligung? Was und wer hat sich verändert? Wie kann, wie soll es weiter gehen?
Hier gehts zum Blog: http://linke-in-regierungen.de/
Kassenöffnung:
Dienstag 08.00 - 16.00 Uhr
Sprechzeiten am Dienstag
Andrea Grunert: 14.00 - 17.00 Uhr
Detlef Janson 15.00 - 18.00 Uhr
Sprechzeit am Mittwoch
Alexander Frehse 14.00 -17.00 Uhr
Sprechzeit am Donnerstag
Sascha Krämer 10.00 - 13.00 Uhr
Linksfraktion im Landtag Brandenburg
Dr. Hans-Jürgen Scharfenberg, MdL
kommunalpolitisches forum e.V.
Die Nominierung von Joachim Gauck als nächsten Bundespräsidenten durch Union, FDP und Grüne fand bewusst unter Ausgrenzung der Partei DIE LINKE statt. Joachim Gauck ist deshalb kein Konsenskandidat.
Das politische Profil von Joachim Gauck bietet keinerlei Anlass, Akzeptanz bei den LINKEN zu erzeugen. Zum einen hat er sich als Bewunderer von Thilo Sarrazin zu erkennen gegeben, der mit seinem ausländerfeindlichen Populismus zweifellos eine große Resonanz in der Bevölkerung erreicht hat. Aber im Gegensatz zu Joachim Gauck ist dies aus unserer Sicht keineswegs als Vorbild für die politische Klasse zu bewerten, wenn man den Kampf gegen Rassismus und für Toleranz und Mitmenschlichkeit ernst meint.
Joachim Gauck hat in allen Auseinandersetzungen um die Sozialpolitik in der Bundesrepublik Deutschland deutlich gemacht, dass er jedwede Kritik am Sozialabbau der Agenda 2010 radikal ablehnt und nach wie vor überzeugter Anhänger der Hartz-IV-Logik ist.
Joachim Gauck ist Befürworter der Einschränkung von bürgerlichen Freiheitsrechten, z. B. durch die Vorratsdatenspeicherung. Insofern ist er auch als Bürgerrechtler keine Identifikationsfigur für uns.
Joachim Gauck befürwortet sämtlichen Auslandseinsätzen der Bundeswehr und akzeptiert damit die Militarisierung der deutschen Außenpolitik.
Mehr als eindeutig hat er sich gegenüber den Kritikern des global agierenden Finanzmarktkapitalismus geäußert. Sie sind aus seiner Sicht kindisch-naive weltfremde Idealisten, obwohl sie sich doch mit der wahrscheinlich gewaltigsten Bedrohung demokratischer Entscheidungsprozesse auseinandersetzen.
Dass Joachim Gauck der Wunschkandidat der FDP ist, darf vor diesem Hintergrund niemanden verwundern. Dass er auch der Wunschkandidat von SPD und Grünen ist, sagt viel über das so genannte linke Profil dieser beiden Parteien aus.
Aus linker Perspektive hätte es durchaus Konsenskandidaturen geben können, möglicherweise sogar mit CDU-Parteibuch. Joachim Gauck ist dies nicht, und zwar wegen seiner inhaltlichen Positionen.“
Ein tolles Ergebnis zum Start", freute sich Stefan Ludwig. Er ist also der neue Landesvorsitzende der Linken Brandenburg. Ludwig erhielt auf dem Landesparteitag in Blossin 98 Ja-Stimmen, 22 Nein-Stimmen bei neun Enthaltungen. Das ist ein Stimmenanteil von 75,97%. Stefan Ludwig ist damit der Nachfolger von Thomas Nord, der nach sieben Jahren nicht mehr als Landeschef kandidieren wollte. Nord will sich künftig im Bundesvorstand der Linken engagieren. Bei seiner Verabschiedung erhielt Thomas Nord stehende Ovationen und war sichtlich gerührt. Zu den vier stellvertretenden Landesvorsitzen wurden Diana Golze, Gerlinde Krahnert, Norbert Müller und Thomas Domres gewählt. Neue Landesgeschäftsführerin in der Nachfolge von Maria Strauss ist Andrea Johlige und Landeschatzmeister bleibt Matthias Osterburg.Die Wahl Ludwigs war der Höhepunkt des ersten Tages des Parteitages in Blossin. Zuvor hatten der nun ehemalige Landesvorsitzende Thomas Nord und der Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident Helmuth Markov die Erfolge in der rot-roten Regierung in Brandenburg verteidigt. Die Linke habe sich 2009 mit ihrem Wahlprogramm vorgenommen, einen Wandel einzuleiten, sagte Markov. „Wir sind auf dem Weg“, so Markov. Es sei aber auch klar gewesen, dass nicht alles auf einmal zu schaffen sei. „Dieses Rot-Rot tut Brandenburg gut. Wir regieren nicht mit, wir regieren“, erklärte Markov in Blossin unter großem Erfolg.Für Thomas Nord war es richtig, dass die Linke 2009 erstmals Verantwortung in einer rot-roten Koalition übernommen hat. Damit konnte die Partei wesentlich mehr erreichen, als es in der Opposition möglich gewesen wäre, meinte Nord. „Die Linke ist die Partei der sozialen Frage und steht für soziale Gerechtigkeit“, so Nord, der auch für die Linke als Mitmachpartei plädierte und das Umsetzen der Parteireform warb. Der neue Landesvorsitzende Stefan Ludwig, verwies unter anderem auf das Vergabegesetz mit Mindestlöhnen bei öffentlichen Aufträgen und die Einstellung von 2.000 statt 1.250 Lehrern in den Schulen. Das seien Erfolge, die die Linke vorzuweisen hat.Der Parteitag versprühte bereits am ersten Tag eine Aufbruchstimmung. Es stehen in den beiden kommenden Jahren wichtige Wahlen an und dafür ist die Linke nun gut aufgestellt.
Nach einer heftigen und überaus kontroversen wie emotionalen Energiedebatte am späten ersten Abend des Parteitages ging es am zweiten Tag des Parteitages deutlich ruhiger zu. Die Wahlergebnisse lieferten keine große Überraschung. Der vermeintliche Aufreger „Die Abschaffung des Brandenburger Verfassungsschutzes“ wurde mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Zuvor hatte die Bundesvorsitzende der Linken, Gesine Loetzsch, zu den Delegierten geredet. Sie forderte eine Mitsprache bei der Besetzung des Bundespräsidenten ein. Die Linke sei auch in der Bundesversammlung vertreten, erinnerte Lötzsch die Kanzlerin am Sonntag in Blossin. Merkel mache einen gravierenden Fehler, wenn sie bei der Kandidatensuche nur auf SPD und Grüne zugehe. Damit verbreite Merkel an fünf Millionen Wähler die Botschaft: 'Ihr gehört nicht dazu.'
Kerstin Kaiser, die Fraktionsvorsitzende mahnte in ihrer Grundsatzrede an: "Die Linke Brandenburg soll sich nicht im Machbaren einrichten. Wir verändern Brandenburg!" Kaiser hielt eine engagierte Rede und bekam viel Zustimmung. Sie skizzierte zudem den Stand der Leitbilddebatte. "Mit der Leitbilddebatte stärker werden!", forderte Kaiser.
Zum Abschluss des Parteitages bedankte sich der neue Landesvorsitzende Stefan Ludwig bei allen Delegierten und Gästen für die konstruktive Arbeit und den intensiven politischen Debatten in Blossin. „Wir freuen uns auf zwei Jahre Arbeit“, so Ludwig.

Aufgrund der unübersichtlichen Satzungslage bei der Schlösserstiftung ist es möglich, dass der Bund und das Land Berlin für Sanssouci gegen die Stimmen Brandenburgs das Eintrittsgeld durchsetzen. Aus Sicht der LINKEN wäre das ein Politikum ersten Ranges und untragbar für uns. Und noch eins drauf: Der Umweg über ein Modellprojekt für vier Jahre, das Herr Dorgeloh erneut vorlegt, ist trickreich, denn dadurch setzt die Stiftung die Vetorechte Brandenburgs außer Kraft, die bei einer satzungsändernden Beschlussvorlage bestehen würden.
DIE LINKE.Potsdam bleibt bei ihrer Forderung nach Beibehaltung des freien Parkeintritts und stellt sich der Diskussion um alternative Finanzierungsvorschläge. Aus Sicht der LINKEN muss auch die Stadt Potsdam ihrer Verantwortung für den einzigartigen Touristenmagnet gerecht werden und insbesondere im Friedrich-300-Jahr deutlich machen, dass sie im Interesse ihrer Bürgerinnen und Bürger auch künftig den Weg durch die Parkanlagen kostenlos ermöglichen will. Mehr Geld könnte beispielsweise in die Kassen kommen, wenn
Die Gemeinden, die ganz oder teilweise Erholungsort anerkannt sind, können für die Fremdenverkehrswerbung und für die Herstellung, Anschaffung, Erweiterung und Unterhaltung der zu Fremdenverkehrszwecken bereitgestellten Einrichtungen und Anlagen sowie für die zu diesem Zweck durchgeführten Veranstaltungen einen Fremdenverkehrsbeitrag erheben.
Es gibt also Möglichkeiten - diese müssen gewollt und politisch angegangen werden. Die LINKE.Potsdam ist dazu bereit.
DIE LINKE Potsdam stellt einen Bus bereit.
Die NPD will auch in diesem Jahr anlässlich der Bombardierung Dresdens eine Großdemonstration in Dresden durchführen. Alle demokratischen Kräfte sind aufgerufen, diese Demo zu blockieren. DIE LINKE.Potsdam hält gemeinsam mit vielen Verbänden, Organisationen und Parteien am erklärten Ziel fest, Europas größten Naziaufmarsch endgültig Geschichte werden zu lassen, und rufen für den 18. Februar bundesweit zur Verhinderung des Naziaufmarschs durch Massenblockaden auf. Es zeichnet sich ab, dass die Nazis an diesem Tag ihr zentrales „Event“ veranstalten wollen, was wir auf jeden Fall verhindern sollten!
Der Kreisverband DIE LINKE unterstützt die Aktionen des Bündnisses "Nazifrei - Dresden stellt sich quer". Wir rufen die Potsdamer_ innen auf, Flagge zu zeigen gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Geschichtsfälschung. Gemeinsam mit den Dresdner_innen, sowie allen demokratischen Kräften aus den Gewerkschaften, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden und der Friedens- und Umweltbewegung aus dem gesamten Bundesgebiet wollen wir ein deutliches Zeichen gegen den alljährlichen Aufmarsch der Nazis setzen. Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg! Im letzten Jahr haben über 10.000 Menschen erfolgreich gegen den Naziaufmarsch demonstriert. Diese Aktionen waren friedlich und haben dazu beigetragen, dass die Ewiggestrigen nicht auf ihren geplanten Routen durch die Stadt ziehen konnten. Viele Rechtsextreme sind noch nicht einmal in die Stadt hinein gekommen.
Auch in diesem Jahr wollen Demokrat_innen den Marsch verhindern. Damit sich viele Potsdamer_innen daran beteiligen können, hat der Kreisvorstand DIE LINKE. Potsdam einen Bus gemietet. Wer am 18.02.2012 in Dresden für 5,00 Euro mit dabei sein möchte, melde sich bitte bis 12.02.2012 unter: E-Mail: info@dielinke-potsdam
Sascha Krämer
Kreisvorsitzender DIE LINKE. Potsdam
Vom 20. bis 24. Juni 2012 findet am Werbellinsee in Brandenburg die dritte Frühlingsakademie der LINKEN statt. In diesem Jahr trägt sie den Titel „Wie die Krise Europa zerstört“.
Wir möchten Euch bitten, die Frühlingsakademie in Eurem Kreisverband bekannt zu machen. Hierzu könnt Ihr gerne den anhängenden Programmflyer benutzen. Insgesamt können 100 Genossinnen und Genossen an der Frühlingsakademie teilnehmen. Es wird viele interessante Veranstaltungen und Diskussionen geben, auch die Kultur wird nicht zu kurz kommen. Nicht zuletzt dient die Frühlingsakademie dem gemeinsamen Kennenlernen von Mitgliedern der LINKEN aus allen Teilen des Landes. Eine Kinderbetreuung wird angeboten.
Anmeldeschluss für die Frühlingsakademie ist der 15. April 2012. Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze vorhanden sind, wird es eine Auswahl der Teilnehmenden nach den Kriterien Quotierung, Beteiligung der Landesverbände, Ost und West sowie Jung und Alt geben.

DIE LINKE betrachtet Filtermaßnahmen im Internet grundsätzlich als Zensurmaßnahmen und lehnt diese ab. Sie beeinträchtigen unzulässig das Recht auf freien Informationszugang und freie Meinungsäußerung. Unser Ziel ist es, die offene Technologie des Netzes zu bewahren und so sein Innovations- und Entwicklungspotential zu fördern.
Mit großer Empörung und Sorge sieht der Kreisvorstand der Partei DIE LINKE.Potsdam die geplante und in Teilen schon vollzogene Unterzeichnung des "ACTA"(Anti-Counterfeiting Trade Agreement)-Abkommens durch die Europäische Union. "ACTA" ist ein weltweites Abkommen zwischen Unternehmen und Staaten, welches Konzernen erlauben könnte, das Internet im hohen Maße zu zensieren.
Das Abkommen wurde von wenigen Ländern wie den USA, Japan und EU-Ländern, Australien und von Vertretern von Weltkonzernen unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgehandelt. Die Unterzeichnung des Vertrages würde einen neuen, nicht gewählten “ACTA-Ausschuss” ins Leben rufen, der es privaten Interessen erlauben würde, alles zu überwachen, was Menschen online machen. Weiter könnten die Konzerne mit Hilfe der Landesjustiz dadurch drakonische Bußgelder bis hin zu Gefängnisstrafen gegen alle Menschen verhängen, die angeblich ihren Geschäften schaden.
Noch hat Deutschland das Abkommen nicht unterzeichnet. Die von CDU und FDP gestellte Bundesregierung hat aber bereits angekündigt, dass sie dem Abkommen positiv gegenüber steht. Das „ACTA“-Abkommen bedroht die Freiheit aller Internetnutzer_innen, verstärkt die Überwachung all dieser Menschen und schränkt den Zugang zur Kommunikation und Kultur im Internet ein. Dieses Abkommen wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit geheim erarbeitet und ist damit höchst undemokratisch.
Der Kreisvorstand DIE LINKE.Potsdam unterstützt den Aufruf an die Potsdamer_innen, sich der Demonstration in Potsdam am 11.02.2012 anzuschließen. Die Demonstration wird von Aktivist_innen deutschlandweit organisiert und findet zeitgleich in vielen Städten und Dörfern statt. Wir treffen uns um 15:00 Uhr am Lustgarten, um gemeinsam gegen eine Zensur und Kontrolle des Internets durch die Konzerne zu demonstrieren.
Weitere Informationen zur Netzpolitik der LINKEN.
Mehr Geld für Schulen und Forschung
Die rot-rote Koalition will Bildung und Wissenschaft weiter stärken. Im Doppelhaushalt für die nächsten beiden Jahre stehen beiden Ministerien zusätzliche Mittel in Höhe von rund 30 beziehungsweise 13 Millionen Euro zur Verfügung. Das geht aus den Eckwerten des Kabinetts hervor, die am Freitag beschlossen wurden. Gleichzeitig wird das Ziel in der Koalitionsvereinbarung korrigiert, die Zahl der Landesbediensteten von jetzt knapp 50 000 bis zum Jahr 2019 auf 40 000 zu reduzieren. Diese Zahl soll erst Ende 2021 erreicht werden. Das soll die Einstellung von mehr jungen Lehrern erlauben und auch anderen Ressorts Einstellungen ermöglichen.
Finanzminister Helmuth Markov (Linke) betonte: „Wir konsolidieren, aber wir sparen das Land nicht kaputt". Kernpunkt des Eckwertebeschlusses ist die Verpflichtung, dass das Land Brandenburg im Haushaltsjahr 2014 erstmals in seiner jungen Geschichte in einem Etatentwurf keine neuen Schulden plant. Zugleich werden die Ausgaben für Bildung, für Wissenschaft und für Innovation in den beiden kommenden Haushaltsjahren auf dem bisherigen hohen Stand fortgeschrieben. Es wird auf diesen Zukunftsfeldern keinerlei Kürzung gegenüber dem aktuellen Haushalt geben. Damit bleiben die Zukunftsthemen, die im Koalitionsvertrag verankert sind, im Zentrum der Haushaltsaufstellung. Außerdem sollen die Brandenburger Kommunen profitieren. Bereits mit dem Doppelhaushalt 2013/2014 werden den Kommunen insgesamt 50 Mio. EUR mehr zur Verfügung stehen.
Liebe Potsdamerinnen und Potsdamer,
in seinem Bericht an die Stadtverordneten reihte der Oberbürgermeister Erfolgsmeldung an Erfolgsmeldung. Problemen wich er gekonnt aus. Kritische Nachfragen wurden bissig mit dem Vorwurf kommentiert, man könne sich nicht freuen. Dabei ist die Mehrzweckhalle im Luftschiffhafen zweifellos ein lange erwarteter großer Fortschritt für den Potsdamer Sport. Aber nach wie vor sind die Bedingungen für die Nutzung der Halle und ihrer technischen Ausstattung durch die Vereine nicht geklärt. Indem der Oberbürgermeister das Werkstattverfahren für die Schwimmbadversorgung in Potsdam über den grünen Klee lobte, ignorierte er völlig, dass diese komplizierte und zeitlich sehr ausgedehnte Form der Bürgerbeteiligung zu spät stattfindet und eben nicht für jeden zugänglich und auch nicht ergebnisoffen ist.
So ließ und lässt Herr Jakobs keine Gelegenheit ungenutzt, für das von ihm angestrebte Ziel zu werben. Er will ein großes Sport- und Freizeitbad im Bornstedter Feld und den Abriss der Schwimmhalle am Brauhausberg. Erst auf Nachfrage teilte er widerwillig mit, dass die Wertermittlung für das von den Stadtverordneten als künftiger Tierheimstandort favorisierte Sago-Gelände gegenwärtig erfolgt. Im Hauptausschuss hatte er mitgeteilt, dass Potsdam eigentlich gar kein Tierheim brauche. Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Transparenz kommunaler Unternehmen ist es inakzeptabel, dass die Stadtverordneten aus der Zeitung von der Besetzung der Schlüsselstelle der Leitung der Beteiligungsverwaltung erfahren. Ein solches Vorgehen stellt das Bemühen um mehr Transparenz in Frage.
Hier geht es zum Rathausreport - dem alternativen Amtsblatt der Fraktion DIE LINKE.Potsdam
Februar 2012 - in dieser Ausgabe:
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Vor siebzig Jahren wurden bei der Berliner Wannseekonferenz die Grundlagen für die vollständige Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden gelegt. Vor 67 Jahren befreiten Soldaten der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die Erinnerungen an diese Tage und die unfassbaren Taten dürfen nicht verblassen. Antisemitismus ist immer noch in der Mitte der Gesellschaft zu Hause. Dies verdeutlicht der dem Deutschen Bundestag vorgelegte Bericht „Antisemitismus in Deutschland“. Demnach sind 15 bis 20 Prozent der Deutschen antisemitisch, bei 20 bis 30 Prozent ist ein latenter Antisemitismus feststellbar. Jedes Jahr müssen wir daran erinnern, was die Deutschen den Juden angetan haben, erinnern an dieses beispiellose Verbrechen der Shoa. weiterlesen
Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gregor Gysi, hat heute an den Bundespräsidenten, den Bundestagspräsidenten und die Bundeskanzlerin geschrieben. In seinem Schreiben fordert Gregor Gysi die Überwachung der Partei DIE LINKE, die Überwachung der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag und die Überwachung der 27 Mitglieder des Deutschen Bundestages unverzüglich und vollständig einstellen zu lassen.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrter Herr Bundestagspräsident,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sie konnten wie ich aus den Medien entnehmen, dass 27 Mitglieder des Deutschen Bundestages, die der Fraktion DIE LINKE angehören, seit vielen Jahren, auch gegenwärtig und künftig, vom Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“ überwacht werden und überwacht werden sollen. Hierdurch wird das Grundgesetz schwerwiegend und in mehrfacher Hinsicht verletzt. weiterlesen


Man mag es bedauern oder nicht, Frau Ludwig hat mit ihrer Aussage – „Das Böse kann nicht beschwichtigt werden, da es in der Natur des Bösen liegt, jede Beschwichtigung für die eigenen Zwecke auszunutzen“ – den Boden verlassen, auf dem ernst zu nehmende politische Debatten noch möglich sind. Wer im Star Wars Jargon von der „dunklen Seite der Macht“ spricht, verweigert damit jede rationale Bewertung von historischen und biographischen Abläufen. Saskia Ludwigs publizistische Tätigkeit in den Medien der Neuen Rechten (Junge Freiheit, Preußische Allgemeine Zeitung) machen deutlich, welche eigenwilligen Maßstäbe Frau Ludwig an den Begriff des Bösen anlegt. zum Artikel in der PNN

Mit seiner Drohung, die Stadtwerke zu verkaufen, will Jann Jakob freiwillig seinen politischen und gestalterischen Einfluss in der Stadt aufgeben. Damit macht er sich und die Stadt Potsdam im Land lächerlich und verabschiedet sich endgültig von sozialdemokratischer Politik in die Beliebigkeit.
DIE LINKE setzt sich für eine bürgernahe, gut bewirtschaftete, transparente öffentliche Daseinsvorsorge ein, die eine sozial gerechte Versorgungssicherheit für alle Menschen gewährleistet. Der Oberbürgermeister sollte schnellsten klären, für welche Politik er steht und er sollten den permanenten Konfrontationskurs gegenüber dem Land einstellen.
Die Landeshauptstadt plant im März 2012 eine Bürgerbefragung zur weiteren Badplanung in Potsdam. Alle Potsdamerinnen und Potsdamer ab 16 Jahre sind dann aufgerufen, sich für eine Variante der Schwimmbad-Entwicklung der Landeshauptstadt zu entscheiden. Bis dahin wird ein transparentes, ergebnisoffenes Werkstattverfahren mit hoffentlich großer Bürgerbeteiligung stattfinden.
An dieser Stelle soll darüber informiert werden, warum es bisher noch kein modernes Familien- und Sportbad in der Stadt gibt, welche Vorschläge für die Bäderplanung bis jetzt auf dem Tisch liegen und wie sich jeder Potsdamer in den Entscheidungsprozess einbringen kann.
Hier finden Sie die städischen Informationen zur Badentscheidung 2012:
Informationen von und über die BI Pro Brauhausberg unter:
http://www.pro-brauhausberg.de/ oder http://www.facebook.com/probrauhausberg

Endlich ist ein Durchbruch in der Auseinandersetzung um den Erhalt des großen Wohngebäudes der Pro Potsdam am Alten Markt 10 erreicht worden. DIE LINKE hat sich seit langem dafür eingesetzt und jetzt in einem erneuten Anlauf für ihren Antrag eine Mehrheit erhalten.
Was ist von einer deutlichen Mehrheit beschlossen worden? Der erste Satz des gefassten Beschlusses lautet: „Es wird angestrebt, das Haus am Alten Markt 10 zu erhalten.“ Jeder Stadtverordnete, der diesem Antrag zustimmte, hat damit den Erhalt des Hauses zum Ziel erklärt. Dieses Ziel ist keine Phantasie, sondern bei nüchterner und pragmatischer Betrachtung anstrebenswert und realisierbar. zum Artikel
Presse zum Parteitag:
Potsdams Linke im Richtungsstreit, PNN 12.12.2011
PARTEITAG: Linke für soziale Miete, MAZ 12.12.2011
Potsdam entwickelt sich gut. Es ist die einzige Stadt in Ostdeutschland, die nicht über Bevölkerungsrückgang klagen muss, im Gegenteil, Potsdams Bevölkerung wächst, und sie wird jünger! Die Stadt ist familienfreundlich, der Wohnungslehrstand und die Arbeitslosenquote gering, die Fassaden der Häuser sind schick.
Wozu dann eigentlich noch eine LINKE?
DIE LINKE will ein Potsdam mit allen für alle – dass heißt ein Stadtentwicklung die den Norden und den Süden, die ländlichen Regionen und die Innenstadt mitdenkt; die Politik mit den Menschen für die Menschen macht – die LINKE ist da um die Interessen der Bürger zu artikulieren. DIE LINKE ist konstruktive Opposition bei einer Rathauskooperation, deren Antrieb einzig und allein der Machterhalt und persönliche Reputation sind.
Unsere Anträge, mit denen wir in das politische Jahr 2012 gehen.
Der Ortsverband Potsdamer Mitte der Partei DIE LINKE hat am Mittwoch Abend zu einer Podiumsdiskussion samt kontroverser Debatte zum Thema "Sonntagsladenöffnungszeiten eingeladen". Es referierte Wolfgang Cornelius von der AG Innenstadt und in der anschließenden Diskussion beteiligten sich Vertreter von Ver.Di, der IHK und der LINKEN. Natürlich gab es auch einige Meinungsunterschiede, aber Konsens war, dass eine behutsame Öffnung nur in inhabergeführten Läden in touristisch bedeutsamen Teilen der Stadt wie dem Holländerviertel und der Innenstadt relevant ist.
Allerdings, und dies betonten die Vertreter von Ver.Di und seitens des Ortsverbandes der LINKEN, muss es verbindliche Schutzmechanismen für die abhängig Beschäftigten geben. Völlige Freigabe auch außerhalb der Werktage wird einhellig abgelehnt. Konsens in der Diskussion war, dass einheitliche Landeschlusszeiten vereinbart werden sollten. Die Notwendigkeit einer Änderung des brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes mit dem Ziel, eine weitere Ermächtigung zur Regelung der Ausnahme wie in Mecklenburg-Vorpommern zu schaffen, wird von der Landesregierung nicht gesehen, so die Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten. Wie sieht der Ist-Zustand aus? In Brandenburg wurden die Ausnahmen der Ladenöffnung auf sechs Sonn- und Feiertage beschränkt. Bei einem herausragenden gewichtigen öffentlichen Interesse können befristete Ausnahmen zugelassen werden und in Kurorte, Ausflugs- und Erholungsorten kann an 40 Sonn- und Feiertagen mit einem beschränkten Sortiment geöffnet werden. Dies sind Waren, die für diese Orte kennzeichnend sind, sowie Waren des sofortigen Verzehrs, überwiegend in der Region erzeugte oder verarbeitete landwirtschaftliche und handwerkliche Produkte, Tabakwaren, Blumen, Zeitungen und Sportartikel (§ 5 Abs. 2 Brandenburgisches Ladenöffnungsgesetz).
Ein bloß wirtschaftliches Umsatzinteresse der Verkaufsstelleninhaber und ein alltägliches Erwerbsinteresse potentieller Käufer genügen grundsätzlich nicht für eine Ladenöffnung an diesen Tagen (Urteil BVerfG).Diese Regelungen gelten auch in Potsdam. Hier sollte zunächst ausgelotet werden, ob die Stadt bei der Genehmigung von Ausnahmen schon alle Möglichkeiten des Gesetzes genutzt hat. Wir als Ortsverband Potsdamer Mitte der Partei DIE LINKE werden an dem Thema dran bleiben.
Anbetracht der Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt, des Anstiegs der Wohnkosten nicht zuletzt durch verpflichtende energetische Sanierungen hat sich die Fraktion der LINKEN der Thesen auf dem 7. Wohnungspolitischen Forum des Arbeitskreises „Stadtspuren“ angenommen und die Erarbeitung eines Konzeptes „Erschwingliche Mieten für alle“ beantragt.
Der Antrag wurde im Hauptausschuss beraten und in folgender Formulierung in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen: „In Vorbereitung der Erarbeitung eines Wohnungspolitischen Konzeptes der Landeshauptstadt Potsdam wird ein Gremium berufen, bestehend aus max. fünf Personen, die mit ihrer Profession die wichtigsten Kernthemen wie Mieterschutz, Wohnungswirtschaft, Energie, Klimaschutz und demografischer Wandel repräsentieren. Aufgabe dieses Gremiums soll der Entwurf einer Agenda sein, die alle Themen bzw. Fragen aufnimmt, die im Prozess der Erstellung eines wohnungspolitischen Konzeptes relevant und zu bearbeiten sind. Die Agenda soll als Fahrplan für die Erarbeitung des Konzeptes dienen. Der Entwurf dieser Agenda ist der Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2011 vorzulegen.“
Das Ziel des „Bürgerhaushaltes“ ist, die EinwohnerInnen Potsdams in die Gestaltung des Haushaltes einzubeziehen, um so Verständnis für die Finanzlage zu wecken und eineidentitätsstiftende Wechselwirkung zwischen den EinwohnerInnen und ihrer Stadt zu erreichen. Diese ambitionierte Zielstellung konnte bisher aus u.a. zwei Gründen nicht erreicht werden:
Erstens besteht eine Kluft zwischen der Erwartungshaltung der Verwaltung sowie der Stadtverordneten, das die EinwohnerInnen Vorschläge zum Gesamthaushalt unterbreiten und dem tatsächlich von den EinwohnerInnen an den Tag gelegten Vorschlagsverhalten, welches sich auf kleinteilige Projekte zur Verbesserung des Lebensstandards in ihrer Stadt konzentriert. Diese Anliegen treffen unausgesprochen in der Abschlussabstimmung der StVV zum „Bürgerhaushalt“ aufeinander und führten in der Vergangenheit regelmäßig zu allgemeiner Frustration, da so weder das Eine noch das Andere berechtigte Ansinnen umgesetzt werden konnte.
Zweitens ist der zeitliche Ablauf des bisherigen „Bürgerhaushaltes“ darauf ausgelegt, dass die Vorschläge der EinwohnerInnen erst dann in die Haushaltsdiskussion einfließt, wenn dieser bereits als Entwurf vorliegt. So befinden sich Verwaltung und Stadtverordnete automatisch in einer „instinktiven Abwehrhaltung“ gegenüber den Vorschlägen der EinwohnerInnen - haben sie zu diesem Zeitpunkt doch bereits sehr viel Arbeit geleistet und intensive Verhandlungen hinter sich gebracht um den Haushaltsentwurf aufzustellen. Das die Vorschläge der EinwohnerInnen sich gegen diese „psychologische Barriere“ nur schwer durchsetzen können, dürfte kaum verwundern. Um diese „Knoten“ in dem allseits gewünschten und erstrebenswerten Projekt „Bürgerhaushalt“ aufzulösen wirbt die Potsdamer Bürgerkooperation mit ihrem Antrag für folgende Schritte:
Zur Antragbegündung der Bürgerkooperation.
Zum Einwohnerantrag der Bürgerkooperation mit Unterschriftenliste.