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Sascha Krämer

Anfrage 20/SVV/0012 Private Feuerwerke

Private Feuerwerke sorgen für eine Menge Müll und dicke Rauchschwaden. Laut Umweltbundesamt wird in einer einzigen Silvesternacht so viel Feinstaub in die Luft geblasen, wie sie 15 Prozent des jährlichen Auto- und Lkw-Verkehrs erzeugen. Aus Sicherheitsgründen haben etliche Kommunen örtlich begrenzte Feuerwerksverbote erlassen. Sie gelten etwa in historischen Altstädten mit Fachwerkbestand oder an Krankenhäusern

Potsdam ist eine Stadt am Wasser. Jahr für Jahr feiern viele Potsdamer*innen den Jahreswechsel auf den Brücken und Uferwegen. Dabei schießen sie nur allzu gern Raketen und Böller auf die Havel und Nuthe. Ein solches Verhalten ist neben den üblichen Kritikpunkten an privatem Feuerwerk gleich doppelt ignorant gegenüber unserer Umwelt, da damit in Kauf genommen wird, unsere Gewässer zu verschmutzen.

Ich frage den Oberbürgermeister:

1. Wie lässt sich ein Feuerwerksverbot für die Potsdamer Brücken und Wasserwege gestalten?

2. Welche Vorraussetzungen müssen vorhanden sein, um bestimmte Bereiche der Stadt zu böllerfreien Zonen zu gestalten?

3. Wie viele Feuerwerke, außerhalb von Silvester, sind in in den vergangenen fünf Jahren in Potsdam genehmigt worden? Bitte nach Jahren und nach privaten, kommerziellen und öffentlichen Anlässen bzw. Veranstaltungen auflisten.


Kleine Anfragen in der SVV