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Sascha Krämer

Anfrage 22/SVV/0613 Unterstützungsbedarf sozialer Einrichtungen

Anfang Juni musste die Potsdamer Tafel erstmals in ihrer 30-jährigen Geschichte einen Aufnahmestopp für neue Kunden verhängen. Die Kapazitäten der 200 Mitarbeiter:innen und die räumlichen Möglichkeiten sind erschöpft. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine kommen zu den 1200 bisherigen Kunden rund 1400 geflüchtete Ukrainer:innen dazugekommen, eine Verdopplung des Bedarfs in wenigen Wochen. Zusätzlich wurden auch Hotels, die Geflüchtete vorübergehend aufgenommen hatten, mit Lebensmitteln unterstützt. Diese Extremsituation ist auf Dauer nicht durchhaltbar.

Aufgrund der Inflation und enormer Preissteigerungen in fast allen Bereichen des täglichen Lebens (Energie, Betriebskosten, Lebensmittel, Sprit) ist mit einem schnell und stark anwachsenden Unterstützungsbedarf zu rechnen. Die Unterstützung sozial bedürftiger Familien und die Versorgung mit Lebensmitteln kann jedoch nicht Regelaufgabe spendenbasierter Einrichtungen wie der Tafel sein.

In Vorbereitung eines Antrages und zur Kontrolle der Verwaltung frage ich den Oberbürgermeister:

  1. Welche Maßnahmen hat die Landeshauptstadt bereits getroffen, um Bedürftige zu versorgen, die vom Aufnahmestopp bei der Tafel betroffen sind?
  2. Welche Möglichkeiten sieht die LHP für weitere Maßnahmen auf kommunaler Ebene, wenn die Lebenshaltungskosten weiter in hoher Geschwindigkeit steigen und immer mehr Menschen auf ergänzende Unterstützung angewiesen sein werden?
  3. Welche Möglichkeiten sieht die LHP darüber hinaus, Träger und Einrichtungen, die bereits jetzt in diesem Aufgabenfeld tätig sind (wie Tafel, Suppenküche, Arche u.a.) kurzfristig zusätzlich zu unterstützen?

Hier ist die Antwort auf die Anfrage


Kleine Anfragen in der SVV