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Ralf Jäkel

Antrag 19/SVV/0435 (50. SVV) Querungshilfen für Bordsteine

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt prüfen zu lassen, ob an ausgewählten Straßen mit zugelassenem Längsparken neben der Fahrbahn vor besonders hohen Bordsteinbereichen im Rinnstein Schrägen aus Asphalt oder anderen geeigneten Materialien angebracht werden können, um das gefahrlose Erreichen der Parkplätze zu erleichtern bzw. zu ermöglichen.

Das Prüfergebnis ist dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr im September 2019 mitzuteilen.

Begründung:

Wiederholt gab es Klagen über das behelfsweise Überfahren von Teilen von Gehwegen mit KFZ, z. B in der Kastanienallee in. Das ist natürlich auch bedauerlich, weil damit Fußgänger gestört und historisch wertvolle Kleinpflaster belastet werden. Echte Abhilfe dagegen wird jedoch nicht mit Verboten oder Kontrollen geschaffen sondern damit, dass durch Anbringung von einfachen Anschrägungen vor hohen Bordsteinkanten die Erreichbarkeit der Parkplätze unmittelbar von der Straße aus gesichert wird. Dann können nicht nur Geländewagen sondern normale PKW schadlos über den Bordstein fahren. Diese Maßnahme soll für die Straßen geprüft werden, die nicht in nächster Zeit baulich erneuert werden können. Weil das Tieferlegen der Bordsteine auch kaum ohne Schädigung der Baumwurzeln möglich und obendrein sehr teuer ist, bietet sich die übergangsweise Anbringung von Schrägen als pragmatische Lösung an.


Kleine Anfragen in der SVV