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Sascha Krämer

Antrag 19/SVV/1063 Straßenlaternen zu Ladesäulen

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, gemeinsam mit den Stadtwerken einen Weg zu finden, wie sich die Potsdamer Straßenlaternen - nach dem Vorbild anderer deutscher Städte - zu Ladesäulen für Elektrofahrzeuge umrüsten lassen.

Ein Konzept, das auch die mögliche Akquirierung von Fördermitteln beinhaltet, ist der Stadtverordnetenversammlung im ersten Halbjahr 2020 vorzulegen.

Begründung:

Strom für das Elektroauto an der Straßenlaterne zu laden, kann ein zusätzliches Angebot sein, um den Stromer in Potsdam nachts zu laden. Die Lade-Lampe als Teil der vernetzten Stadt. Die Laternen-Idee spart Platz und fügt sich besser in das Stadt- und Straßenbild als neue Ladestationen.

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat es vorgemacht. Es baut seit Jahren Straßenlaternen um und entwickelte dafür ein smartes Kabel, über das gleichzeitig geladen und abgerechnet wird. Es schaltet Ladevorgänge automatisch frei, erfasst die Verbrauchsdaten fahrzeuggenau und sendet diese zur Abrechnung an eine Datenplattform. Basis hierfür ist ein Stromvertrag, der für das Kabel abgeschlossen wird.

Unterschiedliche Ansätze und Pilotprojekte in Deutschland gibt es in Essen, Bochum, München, Berlin und Leipzig. So hängt z.B. in Leipzig an den Säulen der Laternen ein kleiner Kasten, mit dem das parkende Auto verbunden und so mit Strom versorgt werden kann. Die Leipziger Ladestationen sind eingebunden in die 160 Ladepunkte umfassende Ladeinfrastruktur der Stadtwerke.


Kleine Anfragen in der SVV