Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Bei Corona-Prämien alle Mitarbeiter*innen berücksichtigen!

Wie heute der Presse zu entnehmen war, wird die Corona-Sonderzahlung des Bundes im Klinikum „Ernst von Bergmann“ nur an direkte Beschäftigte des Klinikums ausgezahlt. Beschäftigte der Tochtergesellschaften bleiben außen vor. Dazu erklärt die Fraktionsvorsitzende der LINKEN in der Stadtverordnetenversammlung, Dr. Sigrid Müller:

„Ich halte es für nicht hinnehmbar, dass mit diesem Vorgehen erneut eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in unserem kommunalen Klinikum geschaffen wird. Alle Beschäftigten haben während der Pandemie an einem Strang gezogen und tun es noch jetzt. Ihnen allen steht eine entsprechende Anerkennung unbedingt zu!

Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie die Geschäftsführung ein solches Vorgehen vorschlagen konnte und es ist mindestens unverständlich, dass der Betriebsrat dieser Regelung offenbar zugestimmt hat. Alle Beschäftigten haben eine Prämie verdient – erst recht, da schon im vergangenen Jahr mit unterschiedlichem Maß gemessen wurde. Selbstverständlich haben die Mitarbeiter*innen in Service, Catering und Diagnostik ebenso ihren Beitrag zur Bewältigung der Pandemie erbracht und müssen bei der Prämienzahlung berücksichtigt werden. Andere kommunale Häuser wie das Carl-Thiem-Klinikum oder auch das Krankenhaus in Eisenhüttenstadt, zeigen, dass es geht. Ich erwarte von der Geschäftsführung, dass diese falsche Weichenstellung umgehend korrigiert wird.“