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Das Extavium gehört zu Potsdam

DIE LINKE. will das Potsdamer Extavium mit einer Übergangslösung und einem neuen Träger retten. Einen entsprechenden Antrag bringt sie in die kommende Stadtverordnetenversammlung ein. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Stefan Wollenberg:

Das Extavium ist eine Einrichtung, die unverzichtbare Bildungsarbeit leistet. Bis zu 30.000 Besucher*innen jährlich werden anschaulich und nachhaltig mit naturwissenschaftlichen Phänomenen und Zusammenhängen vertraut gemacht. Unter dem Gesichtspunkt des Klimanotstandes und der notwendigen Wende hin zu einem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen gewinnt diese Bildungsarbeit noch an Bedeutung.

Da sich die bisherige wirtschaftliche Konstruktion des Extaviums als nicht tragfähig erwiesen hat, schlägt DIE LINKE nun vor, im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens einen neuen Träger für das einzigartige Mitmach-Museum zu suchen. Dieser könnte den Betrieb im Sommer diesen Jahres übernehmen. Bis dahin soll die Stadt den Betrieb treuhändisch verwalten und mit der Fortführung des bisherigen Förderhöhe von 200.000 Euro pro Jahr dauerhaft sicherstellen.

„Das man mit Bildung kein Geld verdienen kann, ist eigentlich eine Binsenweisheit.“, erklärte Wollenberg heute im Rahmen eines Pressegesprächs im Extavium. „Den Betreiber*innen ging und geht es um Bildungserfolge, nicht um finanziellen Gewinn. Eine Stadt wie Potsdam kann und sollte nicht auf ein solch tolles Projekt verzichten. Deshalb muss es jetzt darum gehen, eine Trägerkonstruktion zu schaffen, die für die nötige wirtschaftliche Sicherheit sorgt, damit sich die Kolleg*innen des Extaviums darauf konzentrieren können, was ihre eigentliche Leidenschaft ist: die Vermittlung von Wissen und Neugier auf neue Erkenntnisse.“

„Wir unterstützen den Antrag der Linken und hoffen sehr, dass der politische Wille der Landeshauptstadt die Idee der sehr guten Wissensvermittlung von Naturwissenschaften in Potsdam hält. Das Extavium-Team ist für den Erhalt bereit neue Trägerstrukturen zu prüfen und auch anzunehmen“ so Anna Leest vom Extavium.

Hier geht es zu unserem Antrag.