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Fahrpreiserhöhung bei den ViP ist falsches Signal

Die ViP erhöht ihre Fahrpreise zum 01.01.2021 um 10 Cent pro Ticket bzw. 20 Cent auf die 4-Fahrten-Tickets, und zwar sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Tina Lange, Stadtverordnete für DIE LINKE und stv. Vorsitzende im Mobilitätsausschuss, erklärt dazu: "Mitten in der Corona-Krise sind die kräftigen Erhöhungen von rund 5% das völlig falsche Signal.

Wir wollen, dass der ÖPNV attraktiver und der Umstieg im Interesse unserer Umwelt vereinfacht wird. Jede Erhöhung der Preise steht dem entgegen. Gleichzeitig trifft es gerade jetzt die Falschen: Untersuchungen haben jüngst gezeigt, dass insbesondere einkommensschwache und Schüler*innen weiterhin auf den ÖPNV angewiesen sind - wer es sich leisten kann, steigt coronabedingt gerade vermehrt auf das Auto oder (E-)Fahrrad um.“

“Gerade diese Menschen müssen aber jetzt die höheren Kosten tragen, obwohl bereits viele Menschen, insbesondere Familien ohnehin durch die Krise gebeutelt sind. Natürlich muss der öffentliche Nahverkehr gut ausgebaut sein und die Beschäftigten müssen gut bezahlt werden - aber diese Kosten muss die Gesellschaft insgesamt solidarisch tragen und nicht die einzelnen Nutzer*innen, die sich bereits umweltfreundlich bewegen und/oder darauf angewiesen sind. Eine ökologische Verkehrswende ist nur mit den Menschen in der Stadt machbar“,  so der Stadtverordnete Sascha Krämer.