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Ernst von Bergmann: „Inakzeptable Drohkulisse“

Zur Ankündigung eines möglichen Abbaus von 340 Stellen in der Servicegesellschaft des Klinikums erklärt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN in der SVV, Stefan Wollenberg:

„Dass die Geschäftsführung des Klinikums im sicher nicht einfachen Prozess der Wiedereingliederung in den TVÖD mit Drohszenarien auf dem Rücken der Beschäftigten agiert, ist absolut inakzeptabel! Gedankenspiele einer Fremdvergabe von Leistungen, die im Klinikum benötigt werden, schließt der SVV-Beschluss klar aus. Er ermöglicht stattdessen eine Rückführung der Töchter in den Mutterkonzern. Das Fremdgeschäft der Servicegesellschaft ist marginal - und allenfalls dafür ist ein Ausgleich zu schaffen, wenn es wegfällt. Ein kommunales Unternehmen hat zu sichern, dass seine Beschäftigten nicht prekär arbeiten und ihnen nicht mit einer billigeren Leistungserbringung durch externe Dumpinganbieter zu drohen!“

Roland Gehrmann, Kreisvorsitzender der LINKEN, ergänzt: „Es ist schon unverschämt, wenn jemand mit einem Monatsgehalt von 22.000,- Euro seinen Angestellten, die den Betrieb am Laufen halten erklärt, dass ihre Leistung keinen Tariflohn wert ist. Von einem hochbezahlten Manager in einem kommunalen Unternehmen erwarte ich Lösungsvorschläge, die sicherstellen, dass weder Mitarbeiter*innen noch externe Auftragnehmer*innen unter prekären Bedingungen arbeiten müssen. Nach diesen Drohungen braucht es jetzt ein ganz klares Signal des Oberbürgermeisters!“