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Keine Räumungen und Stromsperren in der Pandemie

Während der andauernden Corona-Pandemie wollen die PRO Potsdam und die EWP auf den Vollzug von Zwangsmaßnahmen wie Räumungen und Stromsperrungen verzichten. Die Kooperation aus SPD, DIE LINKE und Bündnis90/Die Grünen begrüßt diesen Schritt.

Während der andauernden Corona-Pandemie wollen die PRO Potsdam und die EWP auf den Vollzug von Zwangsmaßnahmen wie Räumungen und Stromsperrungen verzichten.  Die Kooperation aus SPD, DIE LINKE und Bündnis90/Die Grünen begrüßt diesen Schritt.

„Ich bin froh, dass die Pro Potsdam inzwischen selbst aktiv geworden ist. Von einem kommunalen Wohnungsunternehmen hätte ich jedoch erwartet, von vornherein auf Zwangsräumungen zu verzichten - insbesondere vor dem Hintergrund des Pandemiegeschehens und des näher rückenden Winters. Dass dazu erst eine Presseberichterstattung und unsere Ankündigung eines Dringlichkeitsantrages notwendig gewesen sind, bedaure ich. Was jetzt jedoch zählt ist, dass Mieterinnen und Mieter vor Zwangsräumungen und Stromsperren geschützt sind“, so Isabelle Vandre, wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion in der Stadtverordnetenversammlung.

Sarah Zalfen, Co-Fraktionsvorsitzende der SPD: "Wir begrüßen es, dass die EWP und die PRO Potsdam hier aktiv ihre soziale Verantwortung wahrnehmen.. Zur Verhinderung sozialer Notlagen müssen gerade in der Pandemie die Verwaltung, die kommunalen Unternehmen und auch ergänzende Hilfsangebote der freien Träger Hand in Hand gehen."

Wir sind davon überzeugt, dass unsere kommunalen Unternehmen grundsätzlich sorgfältig und verantwortungsbewusst mit der Verhängung von Zwangsmaßnahmen umgehen.

Saskia Hüneke, Co-Fraktionschefin von Bündnis90/Die Grünen: „Wir bedauern den kürzlich bekannt gewordenen Einzelfall. Wir wissen aber, dass die Pro Potsdam bereits seit längerem Maßnahmen zur Vermeidung von Zwangsräumungen aufgestellt hat. Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Pro Potsdam und die EWP jetzt erneut Maßnahmen für die aktuelle Pandemiesituation  auf den Weg gebracht haben.“