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Keine Zwangsanschlüsse für Sacrow

Zur Infrastrukturentwicklung im Potsdamer Ortsteil Sacrow erklärt der Kreisvorsitzende der LINKEN. Potsdam, Pete Heuer:

Zur Infrastrukturentwicklung im Potsdamer Ortsteil Sacrow erklärt der Kreisvorsitzende der LINKEN. Potsdam, Pete Heuer:

Ansinnen, im dörflichen Sacrow innerstädtische Standards der Infrastruktur von Trink- und Abwasser sowie Straßen- und Gehwegsausbau 1:1 zu übernehmen, sind abzulehnen. Vielmehr sind Varianten abzuwägen, die der Lage und dem Charakter des Ortsteils entsprechen und bei Bürgerinnen und Bürgern auf Akzeptanz stoßen. Sacrow soll idyllisches Kleinod bleiben. Es bedarf keiner versiegelten Gehwege und keiner Bushaltestellen im bekannten Werbelook.

Statt einer erwogenen zentralen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung mit Anschluss an das mehrere Kilometer entfernte städtische Netz könnten die vorhandenen dezentralen Anlagen Bestand haben und ggf. ertüchtigt werden. Die Stadt Potsdam sollte nicht die Fehler der Nachwendezeit im ländlichen Raum Brandenburgs wiederholen und lange uneffiziente Leitungen verlegen.

Funktionierende Brunnen, moderne und kostengünstige Kleinkläranlagen, unversiegelte Wege und Gehwege, Bushaltestellen aus Naturmaterial… - hier kann vieles preisgünstig und angepasst gestaltet werden, wenn man nur will. DIE LINKE fordert, keine Entscheidungen gegen den Willen der in Sacrow lebenden Bürgerinnen und Bürger zu treffen.