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Politik in Potsdam kann Tariflohn!

PRESSEERKLÄRUNG der LINKEN. Potsdam zur gestern in der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Rückkehr des Klinikums Ernst von Bergmann in den TVöD

Jahrelang hat die Potsdamer LINKE für die Rückkehr des Ernst von Bergmann Klinikums und deren Tochtergesellschaften in die Tarifbindung gekämpft. Am 6. Mai hat sich nun eine Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung diesem Anliegen angeschlossen.

Hierzu erklärte Kreisvorsitzender Roland Gehrmann: "Ab dem 1. Juni 2020 dürfen die Beschäftigten in Potsdam mit mehr Lohn für ihre wichtige Arbeit rechnen. Doch da das Ernst von Bergmann Klinikum in Potsdam nicht das einzige Krankenhaus in der Region ist, das bislang nicht nach Tarif zahlte, kämpft DIE LINKE.  auch weiterhin für gleichen Lohn für gleiche Arbeit und deshalb auch für die Rückkehr in den TVöD an den Standorten der Klinikgruppe in Bad Belzig und Forst."

In die Gewerkschaft, am besten jetzt!

Nach der Rückkehr in den Kommunalen Arbeitgeberverband mit Tarifbindung sind nun die Beschäftigten gefragt. Ein Prozent vom Lohn für den Gewerkschaftsbeitrag sind eine gute Investition in die Zukunft, um mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen auch in den nächsten Jahren zu garantieren. So kann der nun erstrittene Erfolg künftig durch die Arbeitnehmer*innen verteidigt und ausgebaut werden.

Oliver Treffer, Mitglied des Kreisvorstandes, ergänzt: "Um die Situation der Beschäftigten weiterhin zu verbessern, muss sich der gewerkschaftliche Organisationsgrad in den Kliniken erhöhen. Tarifverträge werden erkämpft und bessere Lohnabschlüsse sind nur mit einer hohen Kampfkraft der Gewerkschaft möglich. Daher rufen wir alle Beschäftigten dazu auf, sich gewerkschaftlich zu organisieren."