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Runder Tisch für Hilfe und Integration nötig

Der Krieg in der Ukraine geht in die dritte Woche und die Zahl der Geflüchteten steigt täglich. Auch in Potsdam kommen immer mehr von ihnen an, die dringend Hilfe benötigen. DIE LINKE. Potsdam plädiert dafür, die vielen Hilfsmöglichkeiten möglichst zeitnah abzustimmen. Dazu erklären die Kreisvorsitzende Marlen Block und die Fraktionsvorsitzende Sigrid Müller:

„Die Hilfsbereitschaft der Potsdamer:innen ist beeindruckend. Unsere Stadt zeigt einmal mehr, dass Menschen in Not hier willkommen sind und Hilfe erhalten. Um diese möglichst effektiv zu organisieren und Doppelarbeit zu vermeiden, müssen die vielen Initiativen möglichst schnell an einen Tisch. Dabei muss es vor allem darum gehen, die Arbeit hier in Potsdam zu koordinieren.“, sagt Marlen Block.

„Mit der AG Asyl des Hauptausschusses hatten wir bereits eine entsprechende Struktur, die sich auch 2015 gut bewährt hat. Nun geht es aber um mehr – nicht nur die Aquise von Unterkünften, auch Fragen der Betreuung und Integration, Schul- und Kitaplätze und die vielen Hilfsangebote aus der Zivilgesellschaft müssen koordiniert werden. Wir schlagen deshalb eine entsprechende Erweiterung des Aufgabenspektrums  der AG vor. Außerdem müssen die wichtigsten Träger von Einrichtungen und Angeboten sowie die neue Ehrenamtskoordination mit an den Tisch. Ein solcher Runder Tisch für Hilfe und Integration sollte möglichst noch in dieser Woche zusammenkommen“, so der Vorschlag der Fraktionsvorsitzenden Sigrid Müller, die die Fraktion in der AG Asyl vertritt.