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Tina Lange

Sicherung der KGA „An der Katharinenholzstraße“

Der Bebauungsplan 34 "Katharinenholzstraße/Ribbeckstraße" in Bornstedt wurde bereits 1994 durch die Stadt aufgestellt und umfasst eine sehr große Fläche. Aus diesem Grund wurden seitdem mehrere Teilbebauungspläne ausgegliedert.

Die darin befindliche KGA „An der Katharinenholzstraße“ gehört jedoch bisher leider nicht dazu. Sie liegt an der Amundsenstraße, südlich der Katharinenholzstraße, wurde bereits 1976 gegründet und umfasst 64 Parzellen auf etwa 2 Hektar. Im Kleingarten-Entwicklungskonzept von 2007 steht sie im Status „Sicherung durch Bebauungsplan zurzeit im Verfahren“ drin – passiert ist seitdem jedoch leider nichts.

Nun besteht jedoch das akute Problem, dass hier dasselbe wie in der allseits bekannten KGA „Am Angergrund“ droht. Die Flächen wurden verkauft, der neue Hamburger Eigentümer hat den Pächter*innen mitgeteilt, dass die Nutzung der Parzellen ohne geeignete zivilrechtliche Grundlage erfolgt, da es keine gültigen Pachtverträge gibt. Hintergrund ist, dass der Kreisverband Potsdam der Garten- und Siedlerfreunde e. V. kein Rechtsnachfolger des zu DDR-Zeit existierenden Verbandes der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter (VKSK) ist. Der Eigentümer verlangt daher die Herausgabe der vorgeblich rechtswidrig in Besitz genommenen Flächen.

Um die Kleingartenanlage dauerhaft zu sichern, ist es nötig, diese in einem Bebauungsplan festzusetzen und für die Zeit der Aufstellung eine Veränderungssperre zu erlassen. Dabei zeigt die Erfahrung, dass die Zeit hier jetzt drängt. Deswegen hat die SVV auf Initiative der LINKEn am 05.05.21 einen Sofortbeschluss hierzu gefasst. Vorher gaben wir Herrn Griesche vom Vorstand des KGA-Vereins die Gelegenheit vor der SVV zu reden. Es ist höchst unerfreulich, dass in einer wachsenden Stadt, die sich sogar zu einem Aufwuchs an KGAs bekennt, immer wieder bestehende KGA in ihrer Existenz bedroht werden, doch wir halten bestmöglich dagegen.