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19:00 Uhr
Haus 2, freiland, Friedrich-Engels-Straße 22, Potsdam

Olga Benario – Ein Leben für die Revolution

Vorführung des Semi-Dokumentarfilms"Olga Benario, ein Leben für die Revolution" (D 2004, Buch und Regie: Galip Iyitanir, 92 min.) – auf Deutsch mit englischen Untertiteln

Einleitendes Gespräch mit Claudia von Gélieu (Galerie OLGA BENARIO und Frauentouren, Berlin ) und Lucas Reinehr (Journalist, Brasilien)


1908 in München geboren und in einem sozialdemokratisch geprägten Umfeld aufgewachsen, engagierte sich Olga Benario schon früh in der kommunistischen Jugend und ab 1926 in Berlin-Neukölln. Nach der spektakulären Befreiung ihres Lebensgefährten Otto Braun aus dem Moabiter Gefängnis floh sie nach Moskau, wo sie theoretisch und militärisch ausgebildet und schließlich gemeinsam mit Luis Carlos Prestes nach Brasilien geschickt wurde, um dort die Revolution vorzubereiten. 

Nach der Niederschlagung des kommunistischen Aufstands wurde Benario an das faschistische Deutschland ausgeliefert und zunächst im Berliner Frauengefängnis Barnimstraße inhaftiert. Nachdem sie dort im November 1936 ihre Tochter Anita zur Welt brachte, wurde sie - getrennt von ihrem Kind - im Februar 1938 ins KZ Lichtenburg und danach nach Ravensbrück deportiert. Als Jüdin wurde sie im Rahmen der Vernichtungsaktion "14f13" in die "Euthanasie"-Anstalt Bernburg überstellt und dort am 23. April 1942 vergast. 

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt herzlich zur Vorführung des Semi-Dokumentarfilms "Olga Benario - ein Leben für die Revolution" von Galip İyitanır ein. 

Claudia von Gélieu von der Galerie OLGA BENARIO in Neukölln und Lucas Reinehr, der den Anstoß zu dieser Veranstaltung gab, werden einen Einstieg in den Film bieten, von seiner Entstehung berichten, aber auch über die Wichtigkeit der Erinnerung an diese beeindruckende Frau, ihren Kampf für eine gerechte Welt und über die Aktualität ihres Vermächtnisses in Brasilien und in Deutschland sprechen.

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Veranstaltungsort

Haus 2, freiland, Friedrich-Engels-Straße 22, Potsdam

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