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VI. Alle Ortsteile einbeziehen und stärken

Die Ortsteile sind ein bereichernder Bestandteil der Landeshauptstadt. Das Nebeneinander urbaner und ländlicher Siedlungsstrukturen prägt Potsdams Einzigartigkeit. Im Rahmen des Wachstums der Stadt und des immer stärker werdenden Verdichtungsdrucks wird DIE LINKE deshalb besonders darauf achten, den dörflichen Charakter der Ortsteile dauerhaft zu bewahren und eine Urbanisierung zu begrenzen. Gleichzeitig müssen wir aber den gleichberechtigten Zugang zu den gesamtstädtischen Angeboten und Leistungen ermöglichen und den Ausbau insbesondere der sozialen Infrastruktur und des ÖPNV entsprechend dem Einwohner*innenzuwachs auch in den Ortsteilen vorantreiben.

DIE LINKE setzt sich ein für:

  • die dauerhafte Stabilisierung der Förderung des "dörflichen Gemeinschaftslebens" durch die Bereitstellung von pauschalen Mitteln und deren kontinuierliche Anpassung an steigende Einwohner*innenzahlen.
  • eine kontinuierliche und unbürokratische Förderung ortsteilbezogener Vereine, Gemeinschaften und Veranstaltungen, z. B. der Jugendfeuerwehren und der Bürger*innenvereine.
  • den Erhalt bzw. die Einrichtung von Bürgerhäusern oder Begegnungsstätten als öffentlichen Räumen für bürgerschaftliches, generationsübergreifendes und interkulturelles Engagement in allen Ortsteilen.
  • die Sicherstellung der kulturellen und sportlichen Vielfalt in den Ortsteilen durch den Erhalt und die Sanierung von Sport- und Kultureinrichtungen wie der Kulturscheune in Marquardt, der Preußenhalle in Groß-Glienicke und den Sportplätzen in den Ortsteilen.
  • den zügigen Ausbau wohnortnaher Angebote insbesondere von Kita- und Grundschulplätzen, aber auch der hausärztlichen Betreuung und der Nahversorgung. Dies trägt auch zur Vermeidung von Verkehr innerhalb der Gesamtstadt bei.
  • die Einbeziehung auch kleinerer Wohnungsbaupotenziale in den Ortsteilen in die gesamtstädtischen Planungsprozesse.
  • den deutlichen Ausbau des Liniennetzes des ÖPNV mit direkten Verbindungen auch zwischen den Ortsteilen, die bedarfsgerechte Verdichtung der Takte bzw. Erhöhung der Fahrzeugkapazitäten und die Sicherung attraktiver Verbindungen auch nachts und am Wochenende.
  • die Vernetzung der ÖPNV-Angebote mit dem Umland (Potsdam-Mittelmark, Havelland) und nahegelegenen Regionalbahnangeboten, insbesondere dem Bahnhof Marquardt.
  • die Verbindung der Ortsteile untereinander mittels beleuchteter Radwege (z. B. Radweg zwischen Marquardt und Fahrland, Beleuchtung des Radwegs zwischen Neu Fahrland und Fahrland).
  • die Umsetzung des Uferwegekonzeptes der Landeshauptstadt einschließlich der notwendigen Mittelbereitstellung im Rahmen der Haushaltsplanungen als wesentliches Element zur Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität für Einwohner*nnen und Besucher*nnen.
  • jährliche Ortsteilkonferenzen auf Initiative der Stadt, um kontinuierlich zu informieren, die Bürger*innen einzubinden und spezifische Interessens- und Problemlagen erfassen zu können.
  • die Ausweisung öffentlicher Badestellen an geeigneten Seen in den Ortsteilen (z. B. Krampnitzsee, Fahrländer See). Dazu gehören neben der entsprechenden Information die Aufstellung von Mülleimern, Bänken sowie die Ausweisung von naturnahen Parkmöglichkeiten.
  • die Unterstützung der Ansiedlung von Dienstleistungsangeboten durch Ausweisung von Flächen für kleinteiliges Gewerbe in neuen Wohngebieten.
  • den Bau eines weiteren Kiez-Schwimmbades im Norden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden und auch die Angebote des Schul- und Vereinsschwimmens weiterhin ausreichend abdecken zu können.