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Wahlkreis I - Ein ganz normaler Frühlingstag im Jahr 2025
Nördliche Innenstadt, Berliner Vorstadt, Nauener Vorstadt, Groß Glienicke, Sacrow, Teile der Südlichen Innenstadt (Gebiet südlich der Bahngleise des Hauptbahnhofes und Gebiet am Brauhausberg)

Die Sonne scheint! Das Radeln vom Kinderbauernhof in Groß Glienicke wird ein Vergnügen – zumal gerade der letzte Abschnitt des Radwegs Sacrow-Potsdam fertig geworden ist. Am P+R-Parkplatz Am Jungfernsee stehen die Fahrer von Elektroautos heute an den Ladestellen an. Da brauchen wir mehr, nachdem Pendler nun ticketfrei die Bahn nutzen dürfen.

Kinder und Jugendliche bis 18 fahren seit zwei Jahren kostenfrei. An der Biosphäre strömt ein ganzes Pulk in die Bahn – wohl vom Experimentierlabor, in dem Studies „Wissenschaft zum Anfassen“ anbieten. Einige wollen bestimmt zum Platz der Einheit, sich in die Sonne legen.

Wenig später bin ich auch dort und schließe mein Rad am Sammelplatz Wilhelmgalerie an. Auf den sauberen Stufen zwischen den Grünflächen finde ich noch ein freies Fleckchen. Von hier aus hat man einen guten Blick zum „Blumenpfad“, der am Staudenhof beginnt und über den Alten Markt bis hin zur Freundschaftsinsel reicht. Hier entlang geht in drei Wochen das „Fest der Freundschaft“ mit den Partnerstädten und „internationalen Bewohner*innen“ Potsdams. Wie sie wohl die Vielfalt von Musik und Küche, Lebensarten und Arbeitsweisen zusammenbringen? Spielerisch, hat mir mein Freund Maymun aus Somalia gesagt – mehr verrät er nicht.

Maymun und seine Frau habe ich übrigens beim Elternabend in der Kita kennengelernt. Sie sind im FH-Quartier untergekommen. Gut, dass wir die 30 Prozent Sozialwohnungen durchsetzen konnten, so dass sich auch nicht so „gut betuchte“ Potsdamer*innen Wohnungen rund um Brauhausberg, Hauptbahnhof und ehemalige Fachhochschule leisten können. Die Kita im Wohngebiet ist immer ausgelastet.

Was sonst noch geht für eine lebendige Stadt, besprechen wir morgen im Bürgertreff Staudenhof. Im Workshop zu unserem Bürgerhaushalts-Budget setze ich mich für die „Bürgerküche international“ ein. Beim letzten Haushalt haben wir einen Kleinbus des Digi-Treffs vom Kulturzentrum freiland und weitere barrierefreie Gehwege gefördert. Der Andrang beim Digi-Treff ist so groß, dass wir das auf die Ortsteile ausgedehnt haben. Der Bus ist dieses Wochenende auch bei der Start-Up-Börse am Kreativzentrum dabei. Die Idee, dem Platz statt eines Garnisonkirchenaufbaus eine neue, zukunftsweisende Identität zu geben, war von der hiesigen „Makers Corner“ ausgegangen und hatte schnell um sich gegriffen. Nun finden regelmäßig Kreativ-Wochenenden statt, jetzt gerade mit Freiberuflern, Ideengebern, Studierenden und Verbänden für Austausch, Crowd-Funding und Netzwerke. Unvorstellbar, dass noch vor Kurzem Millionen in einen Wiederaufbau fließen sollten.

Aber jetzt ab nach Hause. Beim Vorbeiradeln am Mercure sehe ich, dass viele im Neuen Lustgarten beim Freiluftschach oder Boule das Wetter genießen. Auch die SpielBänke sind voll besetzt. Und ich weiß, dass sich hier auch Menschen mit Einschränkungen aus dem integrativen Stadtgarten der benachbarten Gartensparte wohlfühlen. So wie viele andere, für die unser „Potsdam mit allen für alle“ da sein will.

Sascha Krämer
Wahlkreis 1, Liste 1, Listenplatz 1

Mein Name ist Sascha Krämer. Ich bin in Potsdam aufgewachsen und habe nun selbst einen kleinen Sohn. Seit vielen Jahren engagiere ich mich für ein Potsdam, in dem sich Familien, Singles und Jugendliche genauso wohl fühlen wie ältere Menschen - unabhängig von Herkunft, Religion oder sexueller Identität. Niemand soll sich in unserer Stadt abgehängt fühlen. Ich möchte, dass Potsdam eine Stadt für alle ist: sozial gerecht und ökologisch nachhaltig.

Dafür möchte ich mich stark machen und mich mit meiner politischen Erfahrung und meinem Sachverstand voll und ganz einsetzen. Aus diesem Grund kandidiere ich für die Stadtverordnetenversammlung.

Besonders wichtig ist mir:  

  • ein barrierefreier und ticketloser ÖPNV.
  • eine autofreie Innenstadt, die mehr Lebensqualität bietet.
  • sicherer Rad und Gehwege.
  • dass Wohnen für jeden Geldbeutel möglich ist und Menschen nicht aus der Stadt gedrängt werden.
  • für lebendige und bezahlbare Quartiere in der Mitte und am Brauhausberg.
  • eine öffentliche Nutzung des ehemaligen Terrassenrestaurants Minsk.
  • Inseln der Kreativität wie z.B. das Kulturhaus Sans titre, das Rechenzentrum oder das Kulturzentrum freiland sind ein eine Bereicherung, deren Fortbestehen dauerhaft zu sichern ist.
  • die Stadt darf nicht grenzenlos zu gebaut werden. Ich möchte Freiräume schaffen, Kleingärten und Biotope erhalten. Den Neue Lustgarten sowie den Bassinplatz durch mehr Sport und Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt attraktiver gestalten.
  • dass es jungen Eltern so einfach wie möglich gemacht wird, einen quartiersnahen Kitaplatz zu finden.
Anja Mayer – in Potsdam angekommen
Wahlkreis 1, Liste 1, Listenplatz 2

Anja Mayer, Jahrgang 1979, ist eine typische Vertreterin einer jungen Generation zugezogener Potsdamer*innen. Die gebürtige Bayerin ist gelernte Arzthelferin. Ihr Sohn besucht eine Grundschule im Potsdamer Norden. Seit einem Jahr ist sie gemeinsam mit Diana Golze Landesvorsitzende der LINKEN Brandenburg. Ihr Engagement gilt seit vielen Jahren den sozial- und gesundheitspolitischen Themen. Und da gibt es in Potsdam einiges zu tun: „Als ich nach Potsdam kam, standen zuerst ganz praktische Dinge im Vordergrund. Eine bezahlbare Wohnung finden, einen Kindergartenplatz für meinen Sohn. Seitdem weiß ich, dass die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und der sozialen Infrastruktur wie Kitas und Schulen die drängendsten Aufgaben in der Landeshauptstadt sind.

In Potsdam leben viele junge Familien, denen es wirtschaftlich nicht unbedingt schlecht geht. Trotzdem sorgen auch hier die immer weiter steigenden Mieten für Angst vor sozialer Verdrängung. Und auch diese Familien müssen um einen Schul- oder Kitaplatz bangen, ärgern sich über fehlende Einkaufsmöglichkeiten und Cafés oder Restaurants im Stadtteil. Die Entwicklung der Infrastruktur hält mit dem rasanten Zuzug derzeit nicht mit. Das heißt aber auch, dass kommunalpolitisch genau darauf stärker geachtet werden muss. Die Kieze gemeinsam mit den dort lebenden Menschen zu Orten entwickeln, in denen man sich wohl fühlt, wo es Spaß macht zu leben, wo Ideen eingebracht und umgesetzt werden können. Auch die, die noch nicht so lange in unserer Stadt leben, sollen sich einbringen, um unsere Stadt zu einer Stadt zu machen, in der man gerne lebt. Mein Stil ist es nicht, alles ganz genau zu wissen. Nein. Ich will zuhören und die unterschiedlichen Sichtweisen und die vielfältigen Ideen zusammenbringen und daraus gemeinsam mit allen, dies das Wollen, ein sozialeres, ein lebenswerteres Potsdam entwickeln. Und deshalb möchte ich auch in der Stadtverordnetenversammlung ‚mitmischen‘.“

Ein Potsdam für Alle soll unsere Stadt sein

Ein Potsdam für Alle soll unsere Stadt sein - unabhängig von Herkunft, Religion, Status oder Lebensalter. Potsdam soll bunt und lebendig sein - und nicht ein in „Preußisch-Aspik“ eingepacktes Museum.

Im Potsdam der LINKEN sollen Bürgerinnen und Bürger die Teilhabe am Gemeinwesen unmittelbar erfahren und eine echte Bürgerbeteiligung und einen echten Bürgerhaushalt mitgestalten können.

1. Wohnen im Quartier mit passender Infrastruktur für alle Generationen

DIE LINKE engagiert sich für eine gesunde soziale Mischung in der Stadtmitte durch einen Sozialwohnungsanteil von mindestens 30 %. Neue Quartiere wie auf dem FH-Gelände sollen bezahlbar und lebendig sein. Wir setzen uns für Erhalt und Pflege des Staudenhofs ein, der viele Potsdamer*innen mit ihrer Stadt verbindet. Die Innenstadt braucht einen Begegnungsort. Dagegen soll entsprechend dem Beschluss der Abgeordneten keine städtisches Geld für die Garnisonkirche fließen.

Lebensqualität heißt auch, den Einwohner*innen wohnortnah eine bedarfsgerechte Infrastruktur zu bieten – von Kita und Schule über Flächen für Freizeit und Erholung bis hin zu einer ärztlichen und pflegerischen Grundversorgung bis hin in die Ortsteile hinein. Beratungsangebote zu staatlichen Hilfen wollen wir ausbauen und modernisieren.

2. Mobilität für alle – in gesunder Natur

DIE LINKE strebt eine komplett autofreie Innenstadt an. Wir setzen uns für barrierefreie und sanierte Fußwege und ausgebaute Radwege sowie mehr Radabstellplätze ein. In der Hegelallee und am Nauener Tor werden wir klare Regelungen für den Radverkehr herbeiführen.

Eine Stadt für alle braucht leistungsfähige Verkehrsverbindungen mit Bus und Bahn zwischen Innenstadt, Ortsteilen und Berlin. Wir wollen ein Konzept für eine entgeltfreie Nutzung von Bussen und Bahnen erarbeiten lassen – als Einstieg für Menschen unter 18 Jahren oder in Ausbildung, Rente oder erschwerten Lebenssituationen. Der öffentliche Nahverkehr soll barrierefrei zugänglich sein.

Potsdam muss als Landeshauptstadt mit umweltbewussten Bewohner*innen Vorbild beim sparsamen Ressourceneinsatz sein. Dafür wollen wir Elektromobilität durch Sammelstellplatzanlagen mit Ladesäulen fördern. Damit eine gesunde Umwelt erlebbar bleibt, engagieren wir uns für einen sauberen Platz der Einheit als Begegnungsort und wollen in Groß Glienicke den Kinderbauernhof und den freien Uferweg erhalten.

3. Potsdam gemeinsam als weltoffene Stadt mit vielen Gesichtern gestalten

DIE LINKE engagiert sich für ein weltoffenes Potsdam – z. B. über Partnerschaften mit Städten in 5 Ländern. Sie würdigt und fördert ehrenamtliches Engagement für Integration.

Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sollen auf Augenhöhe am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dazu wollen wir eng mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen und dem Seniorenbeirat zusammenarbeiten.

Inseln der Kreativität wie das Kulturhaus Sans titre, das Rechenzentrum oder das Kulturzentrum freiland sind eine Bereicherung, deren Fortbestehen DIE LINKE dauerhaft sichern wird. Wir wollen Freiräume schaffen - Kleingärten und Biotope als „grüne Lungen“ der Stadt erhalten, den Neuen Lustgarten sowie den Bassinplatz durch mehr Sport- und Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt attraktiver gestalten. Wir stehen für eine Belebung und Begrünung des Alten Markts. Das Minsk soll erhalten und z.B. als Bürgerhaus öffentlich genutzt werden.

Für DIE LINKE ist Bürgerbeteiligung an wichtigen Fragen der Stadtentwicklung entscheidend, damit die Potsdamer*innen ihre Ideen in die Gestaltung der Stadt einbringen. Deshalb berichten wir weiter mittels Livestream aus der Stadtverordnetenversammlung, setzen uns für ein städtisches freies WLAN ein und wollen den Bürgerhaushalt mit einem Budget ausstatten.


DIE LINKE steht für ein Potsdam,

in dem Wachstum sozial gerecht und nachhaltig gestaltet wird, in dem alle EinwohnerInnen solidarisch miteinander leben, wo es bezahlbaren Wohnraum für alle Altersgruppen gibt, in dem mit Leidenschaft die Armut, vor allem Kinderarmut, bekämpft wird, in dem die EinwohnerInnen an kommunalpolitischen Entscheidungen beteiligt werden - und zwar ernsthaft und von Anfang an, in der Mobilität nachhaltig und ganzheitlich gedacht wird und das sich klar und deutlich für Toleranz, Weltoffenheit, Solidarität und Respekt einsetzt.

Ja, das ist ambitioniert. Aber wir kennen Potsdam und bleiben auch nach der Wahl mit den PotsdamerInnen im Gespräch. Mit Kraft, Entschlossenheit und mit Ihnen möchten wir diesen Zielen näherkommen.

Lassen Sie uns beweisen: Unsere Stadt kann mehr! Geben Sie uns am 26. Mai Ihre Stimme.

Sascha Krämer & Anja Mayer

Wahlkreis 1 Liste 1 Platz 1+2

Sascha Krämer
Angestellter, verheiratet, 1 Sohn
Wahlkreis 1, Liste 1, Listenplatz 1

E-Mail an Sascha Krämer

Anja Mayer
Landesvorsitzende DIE LINKE.Brandenburg
1 Sohn
Wahlkreis 1, Liste 1, Listenplatz 2

E-Mail an Anja Mayer

Die weiteren Listenplätze

Marlen Block, Peter Kaminski, Sarah Warner, Roland Gehrmann, Birgit Müller, Steffen Brumme, Steffen Lehnert, Heinz Wilczek, Constantin Schwarzer

Die ersten Plakate verschönern das Stadtbild

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