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Wahlkreis IV - Es ist toll, hier zu leben
Babelsberg Nord, Babelsberg Süd, Klein Glienicke, Teile Südliche Innenstadt (Gebiet nördlich der Bahngleise des Hauptbahnhofes, Zentrum Ost)

In Babelsberg, Zentrum Ost und Klein Glienicke lässt es sich wunderbar leben. Es gibt viel Grün auf den Plätzen, Straßen und im Babelsberger Park, die Havel lädt zum Verweilen ein, die Kiezgemeinschaft wächst zusammen durch Einwohnerinitiativen und Stadtteilnetzwerke, es gibt eine belebte Kultur- und Kneipenszenerie und nicht zuletzt den SVB 03 für alle „bunten“ Fußballfans. So leicht es sich ins Schwärmen geraten lässt, lässt sich aber auch ein kurzer Blick hinter die Kulissen der vielfältigen Parallelerscheinungen einer wachsenden Stadt erhaschen. In Zentrum Ost soll bald ein Grundstück an der Nuthestraße bebaut werden, das die Vernichtung von Grünflächen bedeutet und eventuell die Stadt Potsdam auf die „Rote Liste“ des UNESCO-Weltkulturerbes setzt. Auf der anderen Seite der Nutheschnellstraße liegt eingebettet in eine schöne Parklandschaft der Fußballplatz von Concordia, der immer noch nicht dauerhaft bespielbar ist, weil die Ausstattung mit einer Regendrainage und Lichtmasten vom KIS verweigert wird. Angrenzend müssen der Segelsportclub und das Strandbad Babelsberg zusammenrücken und zwei Drittel ihrer Fläche hergeben, da die „Siftung Preußische Schlösser und Gärten“ auf die Rückgabe ihres Grundstücks pocht, nur um einen Rundgang am Havelufer anzulegen. Von der Brücke nach Klein Glienicke aus, sehen wir eine abgelegene Enklave, die zwar schön, aber auch abgeschottet wirkt. Ein gut getakteter Busverkehr könnte hier Abhilfe schaffen. Auf Babelsberger Seite bleibt ein schöner Spaziergang verwehrt, weil einige AnwohnerInnen es bevorzugen, den Uferweg zu verbarrikadieren und den Havelblick für sich allein zu beanspruchen. Babelsberg selbst ist eine wunderschöner Kiez für Jung und Alt.  Allerdings fehlen Kita-, Hort- und Grundschulplätze und die BewohnerInnen werden mit immer höheren Mieten, Verdrängung und Verdichtung ihrer Lebensräume konfrontiert. Und der SVB 03 spielt immer noch in der 4. Liga... Trotz aller Widrigkeiten, die die wachsende Stadt mit sich bringt, ist es toll hier zu leben. Für die sozialen, ökologischen Probleme werden wir, DIE LINKE, auch in den nächsten 5 Jahren weiterhin ihr Ansprechpartner sein.

Michél Berlin
Wahlkreis 4, Liste 1, Listenplatz 1

Michél Berlin,
45 Jahre alt, geboren in Potsdam,
Lebenspartnerschaft mit Kind
Ba sc. Regionalwissenschaften,
tätig als Kundenberater eines Marketingunternehmens

Ich bin seit 5 Jahren Stadtverordneter in Potsdam und für meine Fraktion im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr tätig.

Meine Themenschwerpunkte im Wahlkreis 4:
- bezahlbares, sozialverträgliches Wohnen
- eine gut ausgebaute Infrastruktur für den nichtmotorisierten
Individualverkehr
- Schutz von Grün- und Waldflächen
- Bau von Kindergärten und Schulen sowie deren notwendige
personelle Ausstattung

Ich werde mich weiterhin stark machen für eine Vergabe kommunaler Grundstücke nur in Erbbaupacht und konzeptionelle Vergabe, vermehrte Inanspruchnahme des städtischen Vorkaufrechts als Bestandteil einer veränderten Bodenpolitik, für die Erhöhung der Investorenabgaben in die soziale Infrastruktur und den sozialen Wohnungsbau sowie den Ausbau des Radwegenetzes.

Ich werde mich weiterhin stark machen gegen die Umwandlung von Grün- und Waldflächen, die Verdichtung der Wohnräume, Vernichtung von Einzelgewerbe und Verdrängung von Bevölkerungsschichten durch hohe Mieten.

Dr. Anja Günther
Wahlkreis 4, Liste 1, Listenplatz 2

Ich lebe seit 1981 mit meiner Familie in Potsdam, bin promovierte Biochemikerin und arbeite als Projektmanagerin an der TU Berlin.

Als Wissenschaftlerin weiß ich, dass die erfolgreiche Umsetzung von Zielen nur mit starken Verbündeten gelingt. Das gilt auch für meine ehrenamtliche Tätigkeit im Landesvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin. Seit vielen Jahren kämpfe ich für die Chancengleichheit in allen Bereichen der Gesellschaft. Ich möchte mich künftig stärker in meiner Heimatstadt Potsdam engagieren. Als parteilose Kandidatin für DIE LINKE stehe ich hinter dem Kommunalwahlprogramm der Partei.

Ich setze mich ein für Gleiche Chancen. Meine Themenschwerpunkte dabei sind:

Teilhabe und Bürgerbeteiligung stärken

Ich setze mich für die Förderung der Teilhabe von allen Menschen, vor allem von sozial be­nachteiligten und gesundheitlich beeinträchtigten Menschen, am öffentlichen Leben in der Stadt ein. Das beinhaltet die Einführung einer Grundrente zur Sicherung der Teilhabe im Alter, die vollumfängliche Teilhabe an kulturellem und politischem Leben in der Stadt. Sehr wichtig sind gleiche Chancen auf gute Bildung.

Die Teilhabe setzt auch einen barrierefreien Zugang zu Informationen voraus. Kostenloser Zugang dazu sowie kostenfreies Internet in kommunalen und öffentlichen Einrichtungen muss selbstverständlich sein. Der Breitbandzugang in Potsdam muss deutlich verbessert werden.

Die Etablierung einer regelmäßigen „Stadtteil-Werkstatt Zentrum Ost“ zur Entwicklung eines Masterplans für das Wohngebiet zur Verbesserung der Wohnbedingungen wäre mir ein wichtiges Anliegen und möchte ich aktiv voranbringen.

Die Teilhabe und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen muss in allen Bereichen erhöht werden.

Gleichstellung weiter stärken

Wir wollen mehr Frauen in Führungspositionen, mehr Frauen in Mitbestimmung, in Gremien, in die kommunalen Aufsichtsräte und Sporteinrichtungen bringen. Das Parité-Gesetz muss zur Anwendung kommen. Die Chancengleichheit in allen Bereichen, v.a. gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist wichtiges Thema der LINKEN. Den Initiativen der Frauenbeauftragen an Hochschulen und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt gehört unsere vollste Unterstützung. Potsdam verfügt über sehr erfolgreiche Frauensportvereine beispielsweise der 1. FFC Turbine Potsdam und der SC Potsdam. Die Förderung dieser Vereine sollte unbedingt weiter ausgebaut werden, ebenso wie die Förderung von Mädchen und Frauen im Breitensport.

Gesundheit für alle

Unsere Kommune muss geeignete Strategien entwickeln und umsetzen, Menschen jeden Alters ein chancengleiches, gesundes Leben zu ermöglichen. Dem Teufelskreislauf „Armut macht krank – Krankheit macht arm“ muss endlich Einhalt geboten werden. Verschiedene Fachbereiche müssen ihre Kräfte bündeln, um gesundheitsförderliche Lebenswelten zu schaffen. Gesundheit beginnt mit gesunder Ernährung und muss allen - vom Kindergarten bis zu Senioreneinrichtungen - zur Verfügung stehen und auch für alle bezahlbar sein.
Den Beschäftigten im Gesundheitswesen müssen Tariflöhne gezahlt werden, das größte städtische Klinikum Ernst von Bergmann muss zwingend in die Tarifbindung zurückgeführt werden.

Bildung für alle

Bildung ist ein wichtiges Gut und muss für Alle gleichermaßen erreichbar sein. Der Zugang hierzu muss allen Bevölkerungsschichten ermöglicht werden. Neben dem sozialgerechten Zugang zu guter Bildung für Kinder und Jugendliche muss auch die Erwachsenenbildung weiter gestärkt und gefördert werden. Förderung von Schulkooperationen mit den Hochschulen und Einrichtungen, z.B. zum Thema Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Geowissenschaften, IT-Technologien, Filmproduktion u.a. bieten sich in Potsdam mit seinen zahlreichen Bildungseinrichtungen an. Daneben muss auch die Erwachsenenbildung weiter gestärkt und gefördert werden. Lebenslange Bildung ist bereits Realität. Eine gute und gewährleistete berufliche Weiterbildung ist eine Chance und wird künftig immer mehr auch die Voraussetzung für gutbezahlte und unbefristete Jobs im gesamten Berufsleben. Gerade Menschen mit wenig Zeit (z.B. Alleinerziehende, Menschen mit Familiensorgearbeit, Personen im Ehrenamt) haben oft weniger Möglichkeiten, sich beruflich weiter zu qualifizieren. Die Angebote müssen an die Bedürfnisse und Lebenssituationen der Menschen angepasst werden.

Die Wissenschaftslandschaft Potsdams als „Motor“ für Innovationen, für Bildung, Forschung und als Wirtschaftsfaktor muss in Potsdam für die Potsdamer*innen stärker genutzt werden. Die Entwicklung des Wissenschafts- und Innovationsstandortes Golm und des Waldcampus Griebnitzsee haben dabei oberste Priorität. Die Umsetzung durch das kommunale Technologie- und Gewerbezentren Potsdam GmbH (TGZP GmbH) muss unter dem Aspekt der Stadt- und Verkehrsplanung, Nachhaltigkeit und Umweltschutz, aber vor allem auch der Anforderungen und Wünsche der dort wohnenden Bevölkerung betrachtet werden.

Kultur

Potsdam ist eine Kulturstadt und das kulturelle Angebot ist vielfältig. Mein Augenmerk liegt auf den Bereichen, die bisher nicht im Mittelpunkt standen, wie die Förderung von Alternativer Kultur und Kleinkunstprojekten in Potsdam. Ich setze mich für die Förderung von Nachbarschaftshäusern, sozialen Treffpunkten in Babelsberg und Zentrum Ost, wie z.B. nach dem Modell der Scholle 34 ein. Um einer Verdrängung von Kunststandorten an den Standrand oder in das Umland vorzubeugen, muss eine Erhöhung der Atelierförderung in Potsdam umgesetzt werden. Der Erhalt des Rechenzentrums als kulturschaffendes Zentrum ist mein besonderes Anliegen.


Termine

Infostände
Sa, 25. Mai 9 - 12 Uhr am Rewe in Zentrum Ost
Sa, 25. Mai 9 - 12 Uhr Weberplatz

Auf Augenhöhe

Babelsberg, Zentrum Ost und Klein Glienicke sind lebens- und liebenswerte Stadtteile. Das starke Wachstum und der Mangel an städtischen Flächen bringen neue Herausforderungen mit sich. Unsere KandidatInnen setzen sich schon jetzt in vielen gesellschaftlichen Bündnissen u.a. für eine quantitativ und qualitativ notwendige Ausstattung mit Kindergärten, Horten und Schulen, für bezahlbares Wohnen, für Integration von Geflüchteten, für den Ausbau des ÖPNV, die Erneuerung von Rad- und Fußwegen, den Schutz von Grün-, Wald- und Kleingartenflächen und die Bewahrung der Architektur der Nachkriegsmoderne ein.

Jede Stimme für unsere KandidatInnen ist ein laute Stimme für die Themen der EinwohnerInnen unserer Kieze.

Michél Berlin
Wahlkreis 4 Liste 1 Platz 1

Wahlkreis 4, Liste 1, Listenplatz 1

E-Mail an Michél Berlin

Dr. Anja Günther
Wahlkreis 4 Liste 1 Platz 2

Wahlkreis 4, Liste 1, Listenplatz 2

E-Mail an Dr. Anja Günther

Die weiteren Listenplätze

Wiebke Kahl, Norbert Wilke, Isabell Glitschka, André Noack, Maria Strauss, Jan Hanisch, Konstantin Bender, Kevin Scheidemann, Lukas Zechner

Unser Wahlkreis-Flyer
Blumen für Zentrum Ost

Mitwirkende: Wiebke Kahl, Dr.Anja Günther, Michél Berlin, Karla Falticzka, Norbert Wilke, Charlotte Lehmann

Frühjahrsputz in Babelsberg